Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsplatzabbau in der deutschen Wirtschaft
Berlin () – Die Metall- und Elektrobranche rechnet im kommenden Jahr mit dem weiteren Abbau zehntausender Arbeitsplätze in Deutschland. Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Oliver Zander, sagte der „Bild“ (Samstagausgabe), die Unterauslastung in der Produktion könnten die Unternehmen nicht auf Dauer aushalten.
„Aktuell verlieren wir pro Monat fast 10.000 Arbeitsplätze. Und zumindest kurzfristig wird sich der Trend fortsetzen.“ Zander betonte, die Beschäftigung in der Branche sinke bereits seit 21 Monaten ununterbrochen.
Als Grund für den weiteren Jobabbau nannte Zander die hohen Produktionskosten für Firmen in Deutschland. „Die Steuern, die Energiekosten und die Arbeitskosten sind am Standort Deutschland so hoch, dass sich für viele Unternehmen die Produktion hier schlicht nicht mehr rechnet“, sagte Zander zu „Bild“.
Ende Oktober waren in der Metall- und Elektroindustrie nach Branchenangaben 3,816 Millionen Personen beschäftigt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Metall- und Elektrobranche erwartet Abbau zehntausender Arbeitsplätze in Deutschland.
- Aktuell verlieren Unternehmen fast 10.000 Arbeitsplätze pro Monat seit 21 Monaten.
- Hohe Produktionskosten in Deutschland machen Produktion unprofitabel.
Warum ist das wichtig?
- Abbau zehntausender Arbeitsplätze betrifft die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands
- Hohe Produktionskosten gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Branche
- Langfristige negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt durch fortdauernden Rückgang der Beschäftigung
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte in der Metall- und Elektrobranche
- Unternehmen in Deutschland
- Arbeitnehmer, die von Jobabbau betroffen sind
Zahlen/Fakten?
- Fast 10.000 Arbeitsplätze gehen pro Monat verloren
- Beschäftigung sinkt seit 21 Monaten ununterbrochen
- Ende Oktober 3,816 Millionen Personen in der Metall- und Elektroindustrie beschäftigt
Wie geht’s weiter?
- Weitere Abnahme von Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektrobranche erwartet
- Trend des Jobabbaus wird kurzfristig fortgesetzt
- Hohe Produktionskosten als Hauptgrund für die Entwicklung
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