Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Krankenhausversorgung in Deutschland: Engpassgefahr
Hamburg () – In Deutschland mehren sich in der Krankenhausversorgung Hinweise auf mögliche Engpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial in den kommenden Monaten.
Der Medizingroßhändler Medika erlebe bei Gesprächen mit Herstellern in China zunehmend zähe Verhandlungen und Lieferzusagen nur noch unter Vorbehalt, berichtet der „Spiegel“. Bestellungen würden teils nur noch teilweise angenommen, Ware häufiger nur in zugewiesenen Mengen geliefert; wer mehr ordert, bekomme nicht automatisch mehr.
In Kliniken sei die Lage derzeit noch stabil, auch weil vieles bereits früher vertraglich gesichert worden sei. So verfüge das Harzklinikum, ein kommunales Krankenhaus mit Standorten in Quedlinburg, Wernigerode und Blankenburg, aktuell noch über ausreichende Bestände an Einmalhandschuhen, Schutzkitteln, OP-Mänteln, Vliesstoffen und Drainagen. Ein Großteil davon sei bereits im Herbst 2025 vertraglich abgesichert worden.
Kritisch könne es werden, wenn ab spätestens Juni neu bestellt werden müsse, sagte Geschäftsführer Matthias Voth dem „Spiegel“. Er sehe die Gefahr, dass es dann – wie in der Coronapandemie – wieder zu Zuteilungen kommen könnte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hinweise auf mögliche Engpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial in Deutschland
- Medizingroßhändler Medika berichtet von zähen Verhandlungen und Lieferzusagen unter Vorbehalt
- Kliniken haben derzeit stabile Bestände, Gefahr von Zuteilungen ab Juni
Warum ist das wichtig?
- Mögliche Engpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial in Deutschland
- Schwierigkeiten bei Verhandlungen und Lieferzusagen aus China
- Gefahr von Zuteilungen bei neuem Bedarf ab Juni
Wer ist betroffen?
- Medizingroßhändler Medika
- Kliniken, insbesondere das Harzklinikum
- Patienten, die auf medizinische Versorgung angewiesen sind
Zahlen/Fakten?
- Engpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial in Deutschland zu erwarten
- Kliniken haben aktuell ausreichende Bestände, viele Verträge bis Herbst 2025 gesichert
- Ab Juni könnten neue Bestellungen kritisch werden, Gefahr von Zuteilungen
Wie geht’s weiter?
- Lieferengpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial möglich
- Kritische Situation ab Juni, wenn neue Bestellungen notwendig sind
- Gefahr von Zuteilungen wie während der Coronapandemie
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