IG Metall: Betriebsrentengesetz verschärft Ungleichheit

10. November 2025
1 min Lesezeit

IG Metall: Betriebsrentengesetz verschärft Ungleichheit

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik: Rentenreform in Deutschland

() – Die IG Metall kritisiert den Plan der Bundesregierung, im Zuge des „Betriebsrentenstärkungsgesetzes“ die Möglichkeit für gesetzlich Rentenversicherte einzuschränken, mit Sonderzahlungen zusätzliche Rentenpunkte zu sammeln. Das soll künftig ausschließlich ab dem vollendeten 50. Lebensjahr möglich sein.

Anstatt die Chance zu nutzen, hier „eine Gerechtigkeitslücke zwischen Pflichtversicherten einerseits und Beamten, Freiberuflern und Selbstständigen andererseits zu schließen, gehen die vom Kabinett geplanten Änderungen in die falsche Richtung“, sagte IG Metall-Sozialvorstand Hans-Jürgen Urban dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Das sei eine Ungleichbehandlung von gesetzlich Versicherten einerseits und Beamten und Selbstständigen, die nicht gesetzlich versichert seien, andererseits. Denn Letztere dürften ab dem 16. Lebensjahr unbegrenzt Zusatzbeiträge leisten. „Nötig sind einfache und klare Regelungen für alle: transparent für die Versicherten, mit möglichst wenig Verwaltungsaufwand für die Rentenversicherung und mit Gleichbehandlung von Pflichtversicherten und anderen Berufsgruppen. So könnte Bürokratieabbau klappen“, sagte Urban.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • IG Metall kritisiert Plan der Bundesregierung zur Einschränkung von Sonderzahlungen für gesetzlich Rentenversicherte.
  • Änderungen sollen künftig nur ab 50 Jahren möglich sein, was als Ungleichbehandlung wahrgenommen wird.
  • Forderung nach transparenten und einheitlichen Regelungen für alle Versicherten.

Warum ist das wichtig?

  • Ungleichbehandlung zwischen gesetzlich Versicherten und bestimmten Berufsgruppen
  • Verwehrung von Möglichkeiten zur Rentensteigerung für jüngere Versicherte
  • Notwendigkeit für transparente und gerechte Regelungen in der Rentenversicherung

Wer ist betroffen?

  • gesetzlich Rentenversicherte
  • Beamte
  • Freiberufler
  • Selbstständige

Zahlen/Fakten?

  • Möglichkeit für gesetzlich Rentenversicherte, ab 50 Jahren zusätzliche Rentenpunkte zu sammeln
  • Beamte, Freiberufler und Selbstständige dürfen ab 16 Jahren unbegrenzt Zusatzbeiträge leisten
  • Forderung nach klaren, transparenten Regelungen für alle Versicherten

Wie geht’s weiter?

  • IG Metall fordert Gleichbehandlung von gesetzlich Versicherten und anderen Berufsgruppen.
  • Umfassende und transparente Regelungen für alle Versicherte sind nötig.
  • Bürokratieabbau soll Priorität haben.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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