Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Preiserhöhungen an Tankstellen in Berlin
Berlin () – Angesichts weiter steigender Preise für Benzin und Diesel infolge des Iran-Krieges will die SPD die täglichen Erhöhungen an den Tankstellen stark einschränken.
Fraktionsvize Esra Limbacher sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstag): „Ein erster Schritt wäre, die Häufigkeit zu begrenzen, mit der Tankstellen und Mineralölkonzerne die Preise anheben dürfen.“
Der Bundesrat hatte bereits im November einen entsprechenden Beschluss für „transparente Kraftstoffpreise“ gefasst. Darin fordert die Länderkammer die Bundesregierung auf, zeitliche Mindestabstände für Preiserhöhungen zu prüfen. In dem Beschluss wird unter anderem auf Österreich verwiesen, wo es Tankstellenbetreibern nur einmal täglich um 12 Uhr erlaubt ist, die Preise zu erhöhen. Preissenkungen dürfen dagegen jederzeit vorgenommen werden.
Limbacher sagte: „Dazu ist aus dem federführenden Wirtschafts- und Energieministerium von Frau Reiche bisher nichts gekommen.“ Der derzeitige Preisanstieg sei „in dieser Geschwindigkeit sachlich nicht zu erklären“, so der SPD-Politiker weiter. „Das Benzin und der Diesel, die aktuell verkauft werden, wurden überwiegend zu deutlich niedrigeren Rohölpreisen eingekauft.“ Limbacher sprach daher von „Abzocke zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher“.
Die Koalitionsfraktionen im Bundestag wollen die steigenden Sprit- und Energiepreise wegen des Krieges im Iran nun genau beobachten und haben dafür eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Shell-Tankstelle am 04.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD will tägliche Preiserhöhungen an Tankstellen einschränken
- Bundesrat fordert transparente Kraftstoffpreise und Mindestabstände für Preiserhöhungen
- Koalitionsfraktionen beobachten steigende Sprit- und Energiepreise aufgrund des Iran-Kriegs
Warum ist das wichtig?
- Einschränkung täglicher Preiserhöhungen schützt Verbraucher vor übermäßigen Kosten
- Transparente Kraftstoffpreise sollen Marktmechanismen verbessern
- Zunehmende Kontrolle über Preisanpassungen in Krisenzeiten wichtig für soziale Gerechtigkeit
Wer ist betroffen?
- Verbraucherinnen und Verbraucher
- Tankstellenbetreiber
- Mineralölkonzerne
Zahlen/Fakten?
- Österreich erlaubt Tankstellenpreiserhöhungen nur einmal täglich um 12 Uhr
- Bundesrat fordert zeitliche Mindestabstände für Preiserhöhungen
- Preisanstieg bei Benzin und Diesel erfolgt trotz niedrigerer Rohölpreise
Wie geht’s weiter?
- Begrenzung der Häufigkeit von Preiserhöhungen an Tankstellen
- Prüfung zeitlicher Mindestabstände für Preiserhöhungen durch die Bundesregierung
- Beobachtung der Sprit- und Energiepreise durch spezielle Arbeitsgruppe im Bundestag
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