Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen im Großhandel Deutschland
Wiesbaden () – Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel sind im Dezember 2025 um 1,2 Prozent höher gewesen als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, fielen die Großhandelspreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Im November hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +1,5 Prozent gelegen, im Oktober bei +1,1 Prozent.
Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im Dezember 2025 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im Durchschnitt 34,6 Prozent über denen von Dezember 2024. Gegenüber dem Vormonat November 2025 stiegen sie ebenfalls (+4,9 Prozent).
Einen deutlichen Anstieg der Preise gegenüber dem Vorjahresmonat gab es auch im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+2,4 Prozent). Insbesondere Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+12,8 Prozent). Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene ebenfalls deutlich teurer als ein Jahr zuvor (+7,4 Prozent). Merklich mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist ebenfalls für Fleisch und Fleischwaren (+5,0 Prozent).
Niedriger als im Dezember 2024 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-7,3 Prozent) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-3,3 Prozent).
Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse (-3,1 Prozent). Auch gegenüber November 2025 wurden diese Produkte billiger (-2,7 Prozent).
Im Jahresdurchschnitt 2025 stiegen die Großhandelsverkaufspreise gegenüber 2024 um 1,0 Prozent, so das Bundesamt weiter. Im Jahresdurchschnitt 2024 hatten sie noch 1,3 Prozent unter denen des Vorjahres gelegen.
Insbesondere die gestiegenen Preise im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+3,9 Prozent) hatten einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene im Jahr 2025 deutlich teurer als im Vorjahr (+26,2 Prozent). Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten ebenfalls erheblich mehr als im Vorjahresdurchschnitt (+14,7 Prozent). Auch merklich mehr bezahlt werden musste 2025 für Fleisch und Fleischwaren (+7,4 Prozent) sowie für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette (+5,7 Prozent).
Einen erheblichen Preisanstieg gab es auch im Großhandel mit Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Nicht-Eisen-Metallhalbzeug (+24,6 Prozent).
Niedriger als im Jahresdurchschnitt 2024 waren im Jahr 2025 dagegen insbesondere die Preise im Großhandel mit Datenverarbeitungs- und peripheren Geräten (-4,6 Prozent). Auch Altmaterial und Reststoffe waren 4,4 Prozent billiger als in 2024, ebenso Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug (-4,4 Prozent) sowie Mineralölerzeugnisse (-3,8 Prozent).
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Großhandelspreise in Deutschland steigen im Dezember 2025 um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- Anstieg vor allem bei Nicht-Eisen-Erzen und -Metallen (+34,6 Prozent) sowie Nahrungsmitteln und Getränken (+2,4 Prozent).
- Preise für Getreide und Milchprodukte sinken im Vergleich zum Vorjahr (-7,3 bzw. -3,3 Prozent).
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Großhandelspreise beeinflusst Inflation und Kaufkraft.
- Preiserhöhungen in wichtigen Sektoren wie Nahrungsmitteln wirken sich auf Lebenshaltungskosten aus.
- Veränderungen im Großhandel haben Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft und Preisstabilität.
Wer ist betroffen?
- Unternehmen im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren
- Großhändler für Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug
- Verbraucher, die Nahrungsmittel und Konsumgüter kaufen
Zahlen/Fakten?
- Verkaufspreise im deutschen Großhandel Dezember 2025: +1,2% im Vergleich zum Vorjahr
- Preissteigerung bei Nicht-Eisen-Erzen und -Metallen: +34,6% im Jahresvergleich
- Nahrungsmittelpreise im Großhandel Dezember 2025: +2,4% im Vergleich zum Vorjahr
Wie geht’s weiter?
- Weitere Entwicklungen der Großhandelspreise beobachten
- Preistrends in Nahrungsmitteln und Rohstoffen analysieren
- Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Blick behalten
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