Experte: EZB könnte Zinsen 2026 noch zweimal erhöhen

13. Mai 2026
1 min Lesezeit

Experte: EZB könnte Zinsen 2026 noch zweimal erhöhen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Hinweise zur EZB-Zinspolitik Frankfurt

() – Der Pimco-Geldpolitikexperte Konstantin Veit hält wegen anhaltender Inflationsrisiken bis zu zwei Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in diesem Jahr für möglich. Das sagte Veit dem „Handelsblatt“. Insgesamt entspreche das 50 Basispunkten und damit etwas weniger, als derzeit an den Finanzmärkten eingepreist werde.

Veit verwies auf den Krieg im Nahen Osten, gestiegene Inflationserwartungen und eine weiterhin nicht vollständig normalisierte Kerninflation. „Die EZB hat ein Inflationsmandat, kein Wachstumsmandat“, sagte der Portfoliomanager des Anleihehauses Pimco. Vor diesem Hintergrund sei es nachvollziehbar, dass sich die Notenbank mit moderaten Zinserhöhungen beschäftige.

Einen aggressiven Zinserhöhungszyklus wie nach dem Inflationsschub infolge des russischen Angriffs auf die erwartet Veit jedoch nicht. Die Lage unterscheide sich deutlich von 2022: Der Arbeitsmarkt sei schwächer, die Fiskalpolitik weniger expansiv und die Geldpolitik nicht mehr von Negativzinsen und umfangreichen Anleihekäufen geprägt. Ein bis zwei Zinsschritte seien daher vor allem ein Signal des Risikomanagements.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: EZB (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Konstantin Veit hält bis zu zwei Zinserhöhungen der EZB in diesem Jahr für möglich.
  • Inflationsrisiken und geopolitische Unsicherheiten beeinflussen die Entscheidung.
  • Ein aggressiver Zinserhöhungszyklus wird nicht erwartet, da sich die wirtschaftliche Lage verändert hat.

Warum ist das wichtig?

  • Anhaltende Inflationsrisiken erfordern mögliche Zinserhöhungen zur Stabilisierung der Wirtschaft.
  • EZB verfolgt Inflationsmandate, was Zinserhöhungen notwendig macht.
  • Zinserhöhungen dienen als Signal für Risikomanagement in unsicheren Zeiten.

Wer ist betroffen?

  • Europäische Zentralbank (EZB)
  • Finanzmärkte
  • Inflationsrisiken

Zahlen/Fakten?

  • Bis zu zwei Zinserhöhungen der EZB in diesem Jahr möglich
  • Entspricht 50 Basispunkten
  • Arbeitsmarkt schwächer, Fiskalpolitik weniger expansiv

Wie geht’s weiter?

  • Möglich bis zu zwei Zinserhöhungen der EZB in diesem Jahr
  • Entspricht insgesamt 50 Basispunkten
  • Maßnahmen als Signal des Risikomanagements
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