Evonik erwägt Rückforderung von US-Zöllen

26. Februar 2026
1 min Lesezeit

Evonik erwägt Rückforderung von US-Zöllen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Auswirkungen des US-Zollstreits in Essen

() – Der Essener Chemiekonzern Evonik erwägt im US-Zollstreit mögliche Regressforderungen.

„Natürlich überlegen wir, ob wir das noch machen werden“, sagte Evoniks Interims-Finanzchef Claus Rettig dem Podcast „Power and Policy“ von „Politico“. „Aber wir warten doch lieber erstmal ab, was die US-Regierung selber macht“, sagte er.

Rettig sprach von einem „kleineren zweistelligen Millionenbetrag“, den Evonik zurückfordern müsse. Evonik sei von Zöllen in den USA direkt nur begrenzt betroffen, weil ein großer Teil des Geschäfts vor Ort produziert werde.

Gleichzeitig räumte er ein, dass Evonik im Wettbewerb auch profitieren könne. „Natürlich haben wir tatsächlich auch positive Effekte von Produktionen, die wir in den USA haben, die jetzt tatsächlich durchaus, wo wir auch chinesischen Wettbewerb haben, dadurch schwächer geworden sind“, sagte Rettig.

Grundsätzlich bleibe Evonik aber Anhänger offener Märkte. Das Unternehmen werde immer „freien Welthandel, freien Wettbewerb, offene Märkte“ bevorzugen, so der Interims-Finanzchef.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Evonik Industries (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Evonik erwägt mögliche Regressforderungen im US-Zollstreit.
  • Interims-Finanzchef Claus Rettig spricht von einem "kleineren zweistelligen Millionenbetrag".
  • Evonik bleibt Anhänger offener Märkte und freien Wettbewerbs.

Warum ist das wichtig?

  • Evonik erwägt Regressforderungen im US-Zollstreit.
  • Zölle bieten sowohl Risiken als auch Chancen für den Wettbewerb.

Wer ist betroffen?

  • Evonik Industries
  • US-Regierung
  • Wettbewerber aus China

Zahlen/Fakten?

  • "kleinerer zweistelliger Millionenbetrag" als mögliche Regressforderung
  • Evonik ist in den USA nur begrenzt von Zöllen betroffen
  • Positive Effekte durch schwächeren chinesischen Wettbewerb in den USA

Wie geht’s weiter?

  • Abwarten, wie die US-Regierung reagiert
  • Prüfung möglicher Regressforderungen
  • Beobachtung der Wettbewerbssituation in den USA
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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