Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU verhängt Bußgeld gegen Social Media Plattform
Brüssel () – Die EU-Kommission hat eine Geldbuße in Höhe von 120 Millionen Euro gegen die Social-Media-Plattform X verhängt.
Grund für die Strafe waren Verstöße gegen die Transparenzverpflichtungen gemäß dem Gesetz über digitale Dienste, teilte die Kommission am Freitag mit. Zu den Verstößen zählten demnach eine irreführende Gestaltung des „blauen Häkchens“, mangelnde Transparenz des Werbespeichers und ein Versäumnis, Forschern Zugang zu öffentlichen Daten zu gewähren.
Die Gestaltung des „blauen Häkchens“ auf der Plattform von X täusche Nutzer, indem es den Anschein erwecke, dass Konten verifiziert seien, obwohl dies nicht der Fall gewesen sei. Nutzer könnten den Status „überprüft“ durch Zahlung ohne eine ernsthafte Überprüfung erhalten. Dies erschwere es den Nutzern, die Echtheit der Konten und Inhalte zu beurteilen und setze sie Betrügereien aus.
Darüber hinaus erfüllte das Anzeigen-Repository von X laut der Kommission nicht die geforderten Transparenz- und Barrierefreiheitsanforderungen. Wichtige Informationen wie Inhalt und Thema der Anzeigen sowie die zahlende juristische Person fehlten. Dies behindere die unabhängige Prüfung potenzieller Risiken in der Online-Werbung durch Forscher und die Öffentlichkeit. X hat nun 60 Arbeitstage Zeit, um Maßnahmen zur Behebung der Verstöße zu ergreifen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Frau mit Smartphone (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU-Kommission verhängt 120 Millionen Euro Geldbuße gegen Social-Media-Plattform X.
- Verstöße gegen Transparenzverpflichtungen, einschließlich irreführender Gestaltung des "blauen Häkchens" und mangelnde Transparenz des Werbespeichers.
- X hat 60 Arbeitstage Zeit, um Maßnahmen zur Behebung der Verstöße zu ergreifen.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Nutzer vor irreführenden Informationen und Betrug
- Förderung von Transparenz in der Online-Werbung und für die Forschung
Wer ist betroffen?
- Nutzer von X
- Forscher
- Öffentlichkeit
Zahlen/Fakten?
- Geldbuße von 120 Millionen Euro gegen X
- Verstöße gegen Transparenzverpflichtungen des Gesetzes über digitale Dienste
- 60 Arbeitstage Zeit zur Behebung der Verstöße
Wie geht’s weiter?
- X hat 60 Arbeitstage Zeit, um Maßnahmen zur Behebung der Verstöße zu ergreifen.
- Überarbeitung der Gestaltung des "blauen Häkchens" zur Vermeidung von Irreführung der Nutzer.
- Verbesserung der Transparenz im Anzeigen-Repository.
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