DGB begrüßt Hubigs Mietreform-Pläne

22. Dezember 2025
1 min Lesezeit

DGB begrüßt Hubigs Mietreform-Pläne

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Deutschland: Mietpreisbremse und Reformen

() – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Ankündigung von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), Preisanstiege bei Indexmieten auf 3,5 Prozent pro Jahr zu begrenzen, begrüßt.

„Indexmieten haben sich in der aktuellen Lage als Preistreiber erwiesen und treffen Beschäftigte besonders hart“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf nicht zum Luxusgut werden.“

Neben der Indexmiete will Hubig auch mehr Transparenz bei der Vermietung möblierter Wohnungen durchsetzen, wie sie gegenüber der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ ankündigte. Aus Körzells Sicht setzt die Justizministerin damit klare Signale. „Damit wird ein längst überfälliger Schritt gegen explodierende Mieten und systematische Umgehungen des Mietrechts gegangen.“ Bei möblierten Wohnungen würden die Möblierungszuschläge oft missbraucht, um die Mietpreisbremse auszuhebeln, dies müsse ein Ende haben, so Körzell. Es gehe nun darum, dass die Maßnahmen zeitnah umgesetzt würden.

Kritik hatte es zuvor vom Eigentümerverband Haus und Grund an den Plänen gegeben. „Wenn Mieten nicht einmal mehr entsprechend der allgemeinen Preisentwicklung steigen dürfen, kann von Fairness keine Rede sein“, hatte Haus-und-Grund-Präsident Kai Warnecke den Funke-Zeitungen gesagt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Graffiti mit Schriftzug „Mieten runter“ (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • DGB begrüßt Ankündigung von Bundesjustizministerin Hubig zur Begrenzung von Indexmieten auf 3,5 Prozent pro Jahr.
  • Hubig plant mehr Transparenz bei der Vermietung möblierter Wohnungen.
  • Eigentümerverband kritisiert die Pläne als unfair.

Warum ist das wichtig?

  • Begrenzung der Indexmieten schützt Beschäftigte vor übermäßigen Preisanstiegen.
  • Gewährleistung von Wohnraum als Grundbedürfnis, das nicht zur Luxusgüter wird.
  • Mehr Transparenz bei möblierten Wohnungen verhindert Missbrauch und stärkt Mietrecht.

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte
  • Vermieter von möblierten Wohnungen
  • Eigentümerverband Haus und Grund

Zahlen/Fakten?

  • Preisanstieg bei Indexmieten auf 3,5 Prozent pro Jahr begrenzt
  • Indexmieten gelten als Preistreiber
  • Kritik vom Eigentümerverband Haus und Grund an den Plänen

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung der Maßnahmen zur Begrenzung der Indexmieten
  • Erhöhung der Transparenz bei der Vermietung möblierter Wohnungen
  • Bekämpfung von Missbrauch bei Möblierungszuschlägen
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