Dax lässt nach – zunehmende Ermüdungserscheinungen

16. Juli 2026
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Dax lässt nach – zunehmende Ermüdungserscheinungen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax-Abkühlung in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Beiersdorf und Gea, am Ende Infineon, Siemens Energy und Eon.

„Wirkte die Marke von 25.000 Punkten bis zum Mittag noch wie ein Magnet, der den Dax nicht weiter als 100 Zähler davoneilen ließ, kam dann doch Bewegung in den Markt, und zwar nach unten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Eine schwächere Wall Street sorgte für eine Fortsetzung der bereits in den vergangenen Tagen zu beobachtenden Gewinnmitnahmen in Frankfurt.“

„Am Aktienmarkt lassen sich zunehmend Ermüdungserscheinungen feststellen und zumindest die positive Dynamik des ersten Halbjahres geht erst einmal raus.“ Die Frage der Fortsetzung des Halbleiterzyklus bleibe unbeantwortet und die Nervosität sei entsprechend hoch. „In den kommenden Tagen werden einige Technologie- und Halbleiterunternehmen ihre Quartalszahlen präsentieren. Bereits kleine Enttäuschungen eines Unternehmens dürften ausreichen, um die gesamte Branche unter Druck zu setzen“, so Lipkow. „Daher positionieren sich die Anleger weiter sehr vorsichtig und an den Seitenlinien.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1441 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8740 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 85,00 US-Dollar; das waren 5 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Der Dax ist am Donnerstag um 0,3 Prozent auf 24.915 Punkte gefallen, nachdem die Marke von 25.000 Punkten zunächst gehalten hatte und dann nach unten Bewegung in den Markt kam
  • Als Gründe wurden eine schwächere Wall Street sowie weitere Gewinnmitnahmen in Frankfurt genannt, zudem wird eine erhöhte Nervosität vor bevorstehenden Quartalszahlen erwartet
  • Der Euro war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer (1 Euro = 1,1441 US-Dollar), während der Ölpreis leicht stieg (Brent: 85,00 US-Dollar)

Warum ist das wichtig?

  • Gewinnmitnahmen nach schwächerer Wall Street drücken den Dax und erhöhen die Nervosität am Markt
  • Kurz vor Quartalszahlen könnten schon kleine Enttäuschungen bei Technologie- und Halbleiterunternehmen die ganze Branche unter Druck setzen
  • Anleger bleiben vorsichtig und warten zunächst ab, was die weitere Kursentwicklung unsicher macht

Wer ist betroffen?

  • Anleger am Aktienmarkt, die sich vorsichtig positionieren und abwarten
  • Technologie- und Halbleiterunternehmen, die ihre Quartalszahlen präsentieren
  • Unternehmen der Kursliste, insbesondere Symrise, Beiersdorf und Gea sowie Infineon, Siemens Energy und Eon

Zahlen/Fakten?

  • Dax: 24.915 Punkte, Minus 0,3 Prozent zum Vortagesschluss
  • 1 Euro = 1,1441 US-Dollar; 1 US-Dollar = 0,8740 Euro
  • Brent-Öl: 85,00 US-Dollar je Fass, plus 5 Cent bzw. 0,1 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Die Anleger positionieren sich weiter sehr vorsichtig und bleiben an den Seitenlinien
  • In den kommenden Tagen könnten Quartalszahlen von Technologie- und Halbleiterunternehmen die Stimmung schnell kippen, sodass schon kleine Enttäuschungen die gesamte Branche unter Druck setzen
  • Der Dax könnte aufgrund der Gewinnmitnahmen und der schwächeren Wall Street weiter nach unten tendieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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