Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Lohntransparenzrichtlinie und Tarifautonomie in Berlin
Berlin () – Der Arbeitgeberverband BDA hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich auf den letzten Metern gegen die EU-Richtlinie zur Lohntransparenz einzusetzen.
Die Bundesregierung sei jetzt doppelt gefordert, sagte Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. „Sie muss alles dafür tun, einen Generalverdacht gegenüber den Sozialpartnern auszuschließen und den Schutz der Tarifautonomie so zu gewährleisten, wie dies im geltenden Entgelttransparenzgesetz der Fall ist“, forderte er. „Vor allem muss sie auf Ebene der Europäischen Union für eine umfassende Reform der Richtlinie werben“, fügte er hinzu.
Die Bundesregierung will bis 7. Juni die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht umsetzen. Ziel ist dabei, durch mehr Transparenz unter anderem bei Gehaltsverhandlungen die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern zu schließen.
Bei der Umsetzung der EU-Regeln dürfe nicht an der Tarifautonomie gesägt werden, sagte Kampeter. „Tarifverträge sichern die Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Bezahlung. Wer daran rüttelt, stellt nicht nur ihre Gültigkeit, sondern auch die Tarifautonomie insgesamt infrage. Und er fordert zur Tarifflucht auf“, sagte der BDA-Hauptgeschäftsführer dem RND. „Wer so etwas vorschlägt, darf nicht gleichzeitig die Stärkung der Tarifbindung im Munde führen“, kritisierte er.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schweißer bei der Arbeit (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Arbeitgeberverband BDA fordert Bundesregierung auf, sich gegen EU-Richtlinie zur Lohntransparenz einzusetzen.
- Ziel der Richtlinie ist es, die Lohnlücke zwischen Geschlechtern durch mehr Transparenz zu schließen.
- Umsetzung der EU-Regeln darf nicht die Tarifautonomie gefährden.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Tarifautonomie gewährleisten
- Lohnlücke zwischen Geschlechtern schließen
- Sicherung der Gleichbehandlung in Tarifverträgen
Wer ist betroffen?
- Arbeitgeberverband BDA
- Bundesregierung
- Sozialpartner
Zahlen/Fakten?
- Bundesregierung hat bis 7. Juni Zeit, EU-Entgelttransparenzrichtlinie umzusetzen
- Ziel: Schließung der Lohnlücke zwischen Geschlechtern durch mehr Transparenz
- Tarifverträge sichern die Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Bezahlung
Wie geht’s weiter?
- Bundesregierung gegen EU-Richtlinie zur Lohntransparenz einsetzen
- Bis 7. Juni Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht
- Sicherstellung der Tarifautonomie und Gleichbehandlung bei der Bezahlung
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