Umfrage: Verbraucher passen Urlaubspläne wegen steigender Preise an

17. Februar 2026
1 min Lesezeit

Umfrage: Verbraucher passen Urlaubspläne wegen steigender Preise an

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Urlaubspläne trotz Kostendruck in Berlin

() – Zwei Drittel der Verbraucher planen trotz gestiegener Lebenshaltungskosten, 2026 zu verreisen. Das ergab eine Umfrage von Yougov im Auftrag der Postbank.

Knapp zwei Drittel der Befragten mit Reiseplänen gaben allerdings an, am Urlaub zu sparen. 50 Prozent achten stärker auf die Ausgaben als sonst; knapp elf Prozent schränken sich finanziell deutlich ein. Vor allem die gestiegenen Lebenshaltungskosten geben 38 Prozent als Grund für bescheidenere Urlaubspläne an, gefolgt von hohen Reisekosten (27 Prozent). Gut jeder Dritte (36 Prozent) erklärt, beim Urlaub nicht zu sparen.

Besonders stark zeigt sich die Preisbelastung bei niedrigeren Einkommen: Knapp 76 Prozent der Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.500 Euro sparen an den Urlaubskosten. Bei Einkommen ab 2.500 Euro trifft dies auf rund 57 Prozent zu. Und je schmaler das Budget, desto eher gerät der Urlaub unter Druck: Fast 19 Prozent der Befragten mit einem Einkommen von unter 2.500 Euro und Reiseplänen würden im Zweifel zuerst auf den Urlaub verzichten. Bei höheren Einkommen liegt dieser Anteil bei knapp zehn Prozent.

Die Umfrage wurde im Januar 2026 mit 2.110 Personen durchgeführt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reisende an einem Gepäckband (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zwei Drittel der Verbraucher planen 2026 zu verreisen, trotz gestiegener Lebenshaltungskosten.
  • 50 Prozent der Befragten achten stärker auf Ausgaben, 11 Prozent schränken sich finanziell deutlich ein.
  • 76 Prozent der Befragten mit niedrigem Einkommen sparen an Urlaubskosten.

Warum ist das wichtig?

  • Zwei Drittel der Verbraucher planen trotz Kostensteigerungen zu verreisen
  • Preisdruck führt zu vermehrtem Sparen beim Urlaub, besonders bei niedrigeren Einkommen
  • Wichtige Einblicke in das Konsumverhalten und die Auswirkungen von Inflation auf Reisepläne

Wer ist betroffen?

  • Verbraucher mit Reiseplänen
  • Befragte mit niedrigeren Einkommen
  • Personen mit monatlichem Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.500 Euro

Zahlen/Fakten?

  • Zwei Drittel der Verbraucher planen, 2026 zu verreisen
  • 50 Prozent achten mehr auf Ausgaben, 11 Prozent schränken sich deutlich ein
  • 76 Prozent der Befragten mit unter 2.500 Euro Einkommen sparen an Urlaubskosten

Wie geht’s weiter?

  • Preise für Reisen könnten weiter steigen
  • Verbraucher werden vermehrt Ausgaben für Urlaube prüfen
  • Mögliches Aufeinandertreffen von Sparneigungen und Reiseplänen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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