Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
E-Auto-Infrastruktur in Deutschland: Herausforderung für Mieter
Karlsruhe () – Der Aufbau eines funktionierenden Ladenetzes für E-Autos ist offenbar günstiger als vielfach angenommen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) kommt zu dem Schluss, dass mit einem Fördervolumen von 500 Millionen Euro bis zu drei Millionen Stellplätze für das spätere Laden von E-Autos vorbereitet werden könnten, berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstagausgaben).
Besonders wirkungsvoll seien zinsgünstige oder zinsfreie Förderkredite mit einem Tilgungszuschuss, heißt es in dem Papier. Der Vorteil solcher Instrumente sei, dass ein überschaubarer Einsatz an Subventionen Milliarden Euro an privaten Investitionen mobilisieren könne.
Sie befürchtet, dass von der anstehenden Novellierung der Vorgaben für Ladepunkte an Bewohner-Parkplätzen kaum Impulse für den Ausbau der Infrastruktur ausgehen werden. „Damit zementiert die Bundesregierung eine strukturelle Schieflage der Elektromobilität. Wer im Einfamilienhaus wohnt, kann bequem und günstig laden.“ Millionen Mieter in Mehrfamilienhäusern würden dagegen allein gelassen – „und das dauerhaft“, erklärte Goetz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | E-Auto-Ladestation (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Studie zeigt, dass der Aufbau eines E-Auto-Ladenetzes günstiger ist als angenommen.
- Mit 500 Millionen Euro Fördervolumen können bis zu drei Millionen Stellplätze vorbereitet werden.
- T&E fordert staatliche Subventionen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern.
Warum ist das wichtig?
- Günstiger Aufbau eines E-Auto-Ladenetzes fördert flächendeckende Mobilität.
- Subventionen können private Investitionen mobilisieren und Chancengleichheit schaffen.
- Verbesserung der Ladeinfrastruktur ist wichtig für Haushalte ohne private Lademöglichkeiten.
Wer ist betroffen?
- Bewohner von Mehrfamilienhäusern
- Haushalte mit mittleren und niedrigeren Einkommen
- Millionen Mieter in Mehrfamilienhäusern
Zahlen/Fakten?
- 500 Millionen Euro Fördervolumen könnten bis zu drei Millionen Stellplätze vorbereiten
- Zinsgünstige oder zinsfreie Förderkredite sind besonders wirksam
- Benachteiligung von Menschen in Mehrfamilienhäusern ohne Lademöglichkeit
Wie geht’s weiter?
- Weiterhin Förderung durch zinsgünstige Kredite anstreben
- Ausbau der Ladeinfrastruktur für Mehrfamilienhäuser forcieren
- Bessere Rahmenbedingungen für Mieter schaffen
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