Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Debatte über Schönheitsideale in Berlin
Berlin () – Die Autorin und Podcasterin Sophie Passmann bereut einen eigenen Text über Schönheitseingriffe.
„Den Essay über Botox hätte ich nicht schreiben sollen. Nicht weil er inhaltlich falsch war, aber wahrscheinlich hat der Text eher dazu geführt, dass mehr Leute Botox ausprobiert haben – das wollte ich nicht“, sagte Passmann der Wochenzeitung „Die Zeit“. 2023 schrieb sie für die „Zeit“ einen Artikel darüber, sich die Lippen aufgespritzt zu haben.
Gleichzeitig fühlt Passmann sich missverstanden: „Das Fazit des Textes war, dass diese Art von Eingriff weder feministisch noch unfeministisch ist. Daraus wurde in der Öffentlichkeit gemacht, dass ich Lippenaufspritzen ultrafeministisch finde. Jetzt bin ich die Botox-Feministin“, sagte sie. Sie finde im Nachhinein außerdem: „Lippen aufspritzen ist absolut overrated. Hat wehgetan, mochte ich nicht, hat beim Essen genervt.“
Passmann spricht sich zudem gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder aus, wie es aktuell von der SPD gefordert wird, bei der Passmann Mitglied ist. „Ich lehne Verbote ab, aber die Debatte ist wichtig. Der Konsum von Fake-News, Gewalt, Bewertungen, unter denen wir auch als Erwachsene leiden, kann nicht gut sein für ein Stammhirn in der Entwicklung“, sagte Passmann.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sophie Passmann (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sophie Passmann bereut ihren Essay über Schönheitseingriffe, insbesondere Botox.
- Sie fühlt sich missverstanden und kritisiert die öffentliche Wahrnehmung ihrer Aussagen.
- Passmann spricht sich gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder aus.
Warum ist das wichtig?
- Reflexion über den Einfluss eigener Texte auf Schönheitsideale
- Diskussion über die Bedeutung von Social Media im Kontext von Jugend und Entwicklung
- Aufklärung über Missverständnisse in der öffentlichen Wahrnehmung von Feminismus und Schönheitsnormen
Wer ist betroffen?
- Sophie Passmann
- Jugendliche und Kinder
- Gesellschaftliche Öffentlichkeit
Zahlen/Fakten?
- Passmann bereut ihren Essay über Botox; glaubt, er hat das Interesse an Schönheitseingriffen gesteigert.
- Sie empfindet ihr Fazit als missverstanden und wird als "Botox-Feministin" dargestellt.
- Betont, dass Lippen aufspritzen "absolut overrated" ist; schmerzhaft und störend beim Essen.
Wie geht’s weiter?
- Passmann möchte die Diskussion über Schönheitsideale weiterführen
- Weitere Auseinandersetzung mit dem Thema Beauty und Feminismus
- Kein Verbot von Social Media für Kinder, aber wichtige Debatte darüber
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026
