Schienennetz: Sanierungsstau wächst auf 136,5 Milliarden Euro

17. März 2026
1 min Lesezeit

Schienennetz: Sanierungsstau wächst auf 136,5 Milliarden Euro

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Infrastrukturproblematik im deutschen Schienennetz

Frankfurt/Main () – Der Sanierungsbedarf beim deutschen Schienennetz wächst weiter. 2025 nahm der Investitionsrückstau inflationsbereinigt um weitere 2,6 Milliarden Euro zu und beläuft sich nun auf 136,5 Milliarden Euro, berichtet „Tagesspiegel Background“ unter Berufung auf aktuelle interne Unterlagen der DB InfraGO.

Der Rückstau sei „in den letzten Jahren stetig angestiegen“, heißt es in den Dokumenten des gemeinwohlorientierten Tochterunternehmens der Deutschen Bahn. Demnach gab es 2024 sogar den höchsten Anstieg der vergangenen neun Jahre überhaupt: um 6,9 Milliarden auf 134 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass allein in den beiden vergangenen Jahren fast zehn Milliarden Euro zu wenig in den Erhalt der zweitwichtigsten deutschen Verkehrsinfrastruktur flossen.

Die neuen internen Zahlenreihen zum aktualisierten Preisstand 2024 zeigen, dass es nur 2023 ein einziges Mal einen leichten Rückgang des Sanierungsstaus um 500 Millionen Euro auf 127,1 Milliarden Euro gegeben hat.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Sanierungsbedarf beim deutschen Schienennetz wächst weiter.
  • Investitionsrückstau 2025 beläuft sich auf 136,5 Milliarden Euro.
  • Höchster Anstieg des Rückstaus in den letzten neun Jahren 2024 um 6,9 Milliarden Euro.

Warum ist das wichtig?

  • Wachsende Sanierungsnotwendigkeit beim Schienennetz erhöht Investitionsrückstau
  • Dringender Handlungsbedarf zur Sicherstellung der Verkehrsinfrastruktur
  • Finanzierungslücken gefährden die Qualität und Sicherheit des Transportnetzes

Wer ist betroffen?

  • Deutsche Bahn
  • Nutzer des Schienennetzes
  • Investoren und öffentliche Hand

Zahlen/Fakten?

  • 2025: Investitionsrückstau auf 136,5 Milliarden Euro
  • 2024: Anstieg um 6,9 Milliarden Euro auf 134 Milliarden Euro
  • 2023: leichter Rückgang um 500 Millionen Euro auf 127,1 Milliarden Euro

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Erhöhung des Investitionsrückstands bis 2025 erwartet
  • Notwendige Maßnahmen zur Reduzierung des Rückstaus werden diskutiert
  • Bedarf an Investitionen in die Schieneninfrastruktur bleibt hoch
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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