Richterbund will Neuauflage des "Rechtsstaatspakets"

2. Januar 2026
1 min Lesezeit

Richterbund will Neuauflage des "Rechtsstaatspakets"

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Personalmangel in der Justiz Berlin

() – Der Deutsche Richterbund (DRB) hat die Politik aufgefordert, den Personalmangel und den Digitalisierungsstau in Teilen der Justiz im neuen Jahr mit einer Neuauflage des „Rechtsstaatspakts“ anzugehen.

„Solange chronisch unterbesetzte Staatsanwaltschaften und Strafgerichte mit ihrer Arbeit nicht mehr hinterherkommen und Gerichtsverfahren immer länger dauern, wird das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat weiter schwinden“, sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Es sei ein Alarmsignal, dass die Justiz in Umfragen an Rückhalt in der Bevölkerung verliere. „Hier gerät offensichtlich etwas ins Rutschen“, so Rebehn. Umso wichtiger sei es, dass die Regierenden in Bund und Ländern die drängenden Personalprobleme und den Digitalisierungsstau in Teilen der Justiz direkt im neuen Jahr mit einer Neuauflage des Rechtsstaatspakts angingen.

Laut einer Umfrage des Instituts Allensbach vom Dezember 2025 sinkt der Rückhalt der Bevölkerung in die Justiz. Die Zustimmungswerte für das Bundesverfassungsgericht sanken 2025 auf 63 Prozent. 2021 waren es noch 81 Prozent. Zudem kritisieren vier von fünf Befragten zu lange Gerichtsverfahren und eine Überlastung der Justiz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sitzbank in einem Landgericht (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Deutscher Richterbund fordert Maßnahmen gegen Personalmangel und Digitalisierungsstau in der Justiz
  • Rückhalt der Bevölkerung in die Justiz sinkt, Zustimmungswerte für das Bundesverfassungsgericht fallen von 81% auf 63%
  • Vier von fünf Befragten kritisieren lange Gerichtsverfahren und Überlastung der Justiz

Warum ist das wichtig?

  • Vertrauensverlust der Bevölkerung in den Rechtsstaat verhindern
  • Dringende Lösung von Personal- und Digitalisierungsproblemen in der Justiz
  • Notwendigkeit einer Neuauflage des "Rechtsstaatspakts" zur Reformierung

Wer ist betroffen?

  • Bürger, die auf Gerichtsverfahren warten
  • Angestellte in der Justiz (Staatsanwaltschaften, Strafgerichte)
  • Mitglieder des Deutschen Richterbundes

Zahlen/Fakten?

  • Rückhalt der Bevölkerung in die Justiz 2025: 63 Prozent
  • Rückhalt des Bundesverfassungsgerichts 2021: 81 Prozent
  • Vier von fünf Befragten kritisieren zu lange Gerichtsverfahren

Wie geht’s weiter?

  • Neuauflage des "Rechtsstaatspakts" anstoßen
  • Personalprobleme in der Justiz angehen
  • Digitalisierungsstau beseitigen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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