Magdeburgs Oberbürgermeisterin: "Genugtuung kann es nicht geben"

26. Juni 2026
1 min Lesezeit

Magdeburgs Oberbürgermeisterin: "Genugtuung kann es nicht geben"

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Urteil zum Magdeburger Weihnachtsmarkt-Attentat

() – Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) hat abgeklärt auf das Urteil gegen den Weihnachtsmarkt-Attentäter reagiert. „Eine Genugtuung oder gar Wiedergutmachung kann es nicht geben“, sagte Borris am Freitag.

Für viele Betroffene sei der heutige Tag aber von großer Bedeutung, weil das Strafverfahren nun abgeschlossen sei. „Gleichzeitig wissen wir, dass kein Urteil das Geschehene ungeschehen machen kann. Die Angehörigen der Getöteten, die Verletzten und viele weitere Betroffene werden die Folgen dieser Tat weiterhin tragen.“

Es sei Aufgabe des Rechtsstaates, die Tat zu beurteilen und ein angemessenes Urteil zu sprechen. Ob sie es selbst für angemessen hält, ließ sie aber offen: „In die Entscheidung des Gerichts haben wir Vertrauen“, so Magdeburgs Oberbürgermeisterin. Auch nach dem Ende des Verfahrens stehe die Stadt weiterhin an der Seite der Opfer, ihrer Angehörigen und aller Betroffenen.

Das Landgericht Magdeburg hatte den Attentäter am Freitag zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Eine anschließende Sicherungsverwahrung wurde allerdings lediglich vorbehalten – ein Punktgewinn für die Verteidigung, der damit allerdings gleichzeitig ein Argument für eine Revision genommen wurde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris kommentiert Urteil gegen Weihnachtsmarkt-Attentäter.
  • Attentäter wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, besondere Schwere der Schuld festgestellt.
  • Sicherungsverwahrung nur vorbehalten, was der Verteidigung zugutekommt.

Warum ist das wichtig?

  • Abschluss des Strafverfahrens bietet für Betroffene einen gewissen Abschluss
  • Urteil ist wichtig für die Rechtsstaatlichkeit und das Vertrauen in die Justiz
  • Unterstützung der Stadt bleibt für Opfer und Angehörige bestehen

Wer ist betroffen?

  • Angehörige der Getöteten
  • Verletzte
  • viele weitere Betroffene

Zahlen/Fakten?

  • Lebenslange Haft für den Attentäter
  • Besondere Schwere der Schuld festgestellt
  • Sicherungsverwahrung lediglich vorbehalten

Wie geht’s weiter?

  • Fortlaufende Unterstützung für Opfer und Angehörige
  • Mögliche Revision durch die Verteidigung prüfen
  • Weitere rechtliche Schritte könnten folgen
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