Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheit: Verbesserungen in der Mundpflege in Berlin
Berlin () – Die präventionsorientierte Ausrichtung in der Zahnmedizin hat offenbar zu einer deutlichen Verbesserung der Mundgesundheit geführt. Das geht aus der sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.
Das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) berichten darin, dass bei Kindern, die zum Zeitpunkt der vorherigen Studie kariesfrei waren, im Schnitt maximal ein Zahn neu von Karies betroffen war. Auch bei jüngeren Erwachsenen zeigt sich der positive Effekt der präventionsorientierten Versorgung.
Zahnverlust ist heute seltener als früher, da viele Menschen über Jahre hinweg ihre eigenen Zähne behalten. Die Studie hebt hervor, dass die entscheidende Krankheitsdynamik der Parodontitis im mittleren Erwachsenenalter stattfindet, was das Risiko für Zahnverluste im höheren Alter erhöht. Frühzeitige Diagnostik und therapeutische Maßnahmen sind entscheidend, um parodontale Verschlechterungen zu verhindern.
Ein enger Zusammenhang zwischen Mund- und Allgemeingesundheit wird am Beispiel von Diabetes deutlich. Diabetiker haben häufiger eine schlechtere Mundgesundheit, was zu höheren Folgekosten im Gesundheitssystem führen kann. Eine frühzeitig behandelte Parodontitis kann zu einer besseren Diabeteseinstellung beitragen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Vorstellung Mundgesundheitsstudie am 14.04.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verbesserung der Mundgesundheit durch präventionsorientierte Zahnmedizin laut Deutscher Mundgesundheitsstudie
- Kinder und jüngere Erwachsene zeigen weniger Karies und Zahnverlust
- Zusammenhang zwischen Mund- und Allgemeingesundheit, besonders bei Diabetikern
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Mundgesundheit durch präventionsorientierte Zahnmedizin
- Reduzierung von Zahnverlust durch langfristigen Zahnerhalt
- Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Allgemeingesundheit, insbesondere bei Diabetikern
Wer ist betroffen?
- Kinder
- Jüngere Erwachsene
- Diabetiker
Zahlen/Fakten?
- Bei kariesfreien Kindern wurde im Schnitt maximal ein Zahn neu von Karies betroffen.
- Zahnverlust tritt seltener auf, viele behalten über Jahre ihre eigenen Zähne.
- Der Krankheitsdynamik der Parodontitis erfolgt hauptsächlich im mittleren Erwachsenenalter.
Wie geht’s weiter?
- Frühzeitige Diagnostik und therapeutische Maßnahmen gegen Parodontitis fördern Mundgesundheit
- Weitere Untersuchungen zur Verbindung zwischen Mund- und Allgemeingesundheit, insbesondere bei Diabetikern
- Fortführung präventionsorientierter Versorgungsansätze in der Zahnmedizin
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