Länder kritisieren Gewerkschaften vor Tarifverhandlungsrunde

10. Februar 2026
1 min Lesezeit

Länder kritisieren Gewerkschaften vor Tarifverhandlungsrunde

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Tarifverhandlungen und Streik in Hamburg

() – Der Hamburger Finanzsenator und Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft der Länder, Andreas Dressel (SPD), hat kurz vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde scharfe Kritik an den Gewerkschaften geübt.

„Anders als Gewerkschaften behaupten, haben wir schon weitreichende Eckpunkte vorgelegt, die im Saldo über fünf Prozent Steigerung liegen“, sagte Dressel der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Das können und werden wir weiter konkretisieren – gerade für diejenigen, die Dienst zu ungünstigen Zeiten leisten, nachts, an Sonn- und Feiertagen oder im Wechselschicht- und Schichtdienst.“

Auch das Azubi-Paket könne noch angereichert werden. „Für uns sind die Themen Nachwuchs und belastete Bereiche im Fokus“, sagte er.

Dressel zeigte kein Verständnis für die aktuellen Arbeitskampfmaßnahmen. „Streiks gehören naturgemäß zu jedem Tarifkonflikt dazu, auch wenn wir die Ausweitung von Warnstreiks beim jetzigen Stand der Verhandlungen nicht nachvollziehen können“, sagte er. „Wir nehmen das jedoch gelassen und schauen nach vorn, nämlich auf die anstehenden Verhandlungen. Wir setzen weiter auf konstruktive und realistische Gespräche mit den Gewerkschaften, die die finanziellen Realitäten anerkennen.“

Verdi fordert in der Tarifrunde sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro. Außerdem will die Gewerkschaft 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende, Studierende und Praktikanten. Zudem sollen die Zeitzuschläge um 20 Prozent erhöht werden, so Verdi.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Streik (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Finanzsenator Andreas Dressel kritisiert Gewerkschaften vor Verhandlungsrunde.
  • Dressel betont vorgelegte Eckpunkte mit über fünf Prozent Steigerung.
  • Verdi fordert sieben Prozent mehr Geld und höhere Zuschläge.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtigkeit der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten und die Anerkennung finanzieller Rahmenbedingungen
  • Potenzial für weitere Verbesserungen, insbesondere für belastete Bereiche und junge Mitarbeitende
  • Rolle von Streiks als Teil des Verhandlungsprozesses und deren Einfluss auf die Verhandlungen

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte im öffentlichen Sektor
  • Auszubildende, Studierende und Praktikanten
  • Gewerkschaften, insbesondere Verdi

Zahlen/Fakten?

  • über fünf Prozent Steigerung laut Finanzsenator
  • Verdi fordert sieben Prozent mehr Geld oder mindestens 300 Euro
  • 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende, Studierende und Praktikanten

Wie geht’s weiter?

  • Weiter konkretisieren von Eckpunkten, besonders für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsdienste
  • Anreicherung des Azubi-Pakets möglich
  • Konstruktive und realistische Gespräche mit Gewerkschaften anstreben
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