Immer mehr Alleinerziehende rutschen in Armut

15. Februar 2026
1 min Lesezeit

Immer mehr Alleinerziehende rutschen in Armut

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Anstieg der Armutsgefährdung in Deutschland

() – In leben immer mehr alleinerziehende und alleinlebende Menschen an oder unter der Armutsschwelle. So stieg die Quote der armutsgefährdeten Alleinerziehenden seit 2002 von 25,2 auf 28,7 Prozent, wie aus speziell abgefragte Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Damit lebt inzwischen fast jede dritte Person in dieser Gruppe unter der Armutsrisikoschwelle. Betroffen waren im vergangenen Jahr 1,26 Millionen Menschen. Bei den Alleinlebenden sind inzwischen sogar 5,2 Millionen Menschen von Armut bedroht. Ihr Anteil erhöhte sich in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich von 25,7 Prozent auf ein knappes Drittel (30,9 Prozent).

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die aus den europaweit harmonisierten Erhebungen zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) stammen, wurden vom BSW abgefragt. „Wenn immer mehr Alleinerziehende und Familien mit Kindern in die Armut rutschen, ist das ein massives Versagen der Wirtschafts- und Familienpolitik“, sagte Parteigründerin Sahra Wagenknecht dem „Stern“.

Auch insgesamt zeigt die Statistik einen spürbaren Anstieg: Die gesamtdeutsche Armutsgefährdungsquote klettert von 14,8 Prozent im Jahr 2022 auf 16,1 Prozent 2025. „Die neuen Zahlen sind ein Armutszeugnis für die Regierung, die aus Deutschland immer mehr eine Abstiegsgesellschaft macht“, sagte Wagenknecht. Vor diesem Hintergrund könne man die Debatten um Teilzeit, Zahnarztbesuche und Sozialstaat nur als Zynismus pur bezeichnen: „Friedrich Merz ist auf dem besten Weg, als Armenkanzler in die Geschichte der Bundesrepublik einzugehen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mann mit Kind (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Anstieg der armutsgefährdeten Alleinerziehenden auf 28,7 Prozent seit 2002
  • 1,26 Millionen Alleinerziehende und 5,2 Millionen Alleinlebende von Armut betroffen
  • Armutsgefährdungsquote in Deutschland steigt von 14,8 Prozent (2022) auf 16,1 Prozent (2025)

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Armutsgefährdung bei Alleinerziehenden und Alleinlebenden zeigt soziale Verwerfungen.
  • Hohe Zahl von Betroffenen erfordert dringend politische Maßnahmen und soziale Unterstützung.

Wer ist betroffen?

  • Alleinerziehende
  • Alleinlebende
  • Eltern von Kindern

Zahlen/Fakten?

  • Armutsgefährdete Alleinerziehende in Deutschland: Anstieg von 25,2% (2002) auf 28,7% (aktuell)
  • 1,26 Millionen Alleinerziehende betroffen
  • 5,2 Millionen alleinlebende Menschen von Armut bedroht, Anteil gestiegen von 25,7% auf 30,9% in drei Jahren

Wie geht’s weiter?

  • Anstieg der Armutsgefährdung unter Alleinerziehenden und Alleinlebenden
  • Kritik an der Wirtschafts- und Familienpolitik der Regierung
  • Prognose einer steigenden Armutsquote bis 2025
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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