Dax schwächer – Technologiewerte unter Druck

4. Februar 2026
1 min Lesezeit

Dax schwächer – Technologiewerte unter Druck

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax und Marktveränderungen in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Mittwoch hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.603 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Dem Trend deutlich trotzen konnten Brenntag, die klar an der Kursspitze rangierten. Hintergrund dürften hier Spekulationen über mögliche Abschwächungen beim Klimaschutz sein. Das ließ die Anleger offenbar bei den Chemiewerten zugreifen, denn auch BASF legten deutlich zu. Materials stürzten dagegen ab. Das Unternehmen hatte mit seinem nahezu CO2-freien Zement bislang einen gewichtigen Konkurrenzvorteil anzubieten.

„Viel Technologie steckt zwar nicht drin im Dax, aber wenn die wenigen Aktien Federn lassen müssen und wie im Fall von SAP und Siemens hoch gewichtet sind, dann kommt auch der Index nicht vom Fleck“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. „Am Morgen mit guten Geschäftszahlen von Infineon noch mit einem Plus in den Handelstag gestartet, kippte im Verlauf die Stimmung wie schon gestern an der Wall Street, als Datenanalyse- und Software-Aktien die Indizes unter Druck brachten.“

„Nachbörslich enttäuschte dann noch AMD mit seiner Quartalsbilanz, und so hielt das Plus beim deutschen Konkurrenten Infineon heute auch nicht lange an. Die kurze Halbwertzeit der positiven Kursreaktion lässt auf eine weiterhin hohe Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen nach guten Nachrichten schließen – kein gutes Indiz für den Gesamtmarkt.“

„Zudem verlor die SAP-Aktie weiter an Boden, fiel unter das Tief nach den Zahlen in der vergangenen Woche und sendet damit statt eines Erholungs- ein weiteres Verkaufssignal. Diesem Abwärtsdruck konnte sich auch der Dax nicht entziehen und entfernte sich damit weiter von der psychologischen Hürde 25.000, die er gestern noch kurzzeitig überspringen konnte“, sagte Romar.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1797 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8477 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.870 US-Dollar gezahlt (-1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 132,71 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 67,57 US-Dollar, das waren 24 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax verzeichnete am Mittwoch ein Minus von 0,7 Prozent und schloss bei 24.603 Punkten.
  • Brenntag und BASF konnten zulegen, während Heidelberg Materials stark fiel.
  • SAP-Aktie verlor weiter an Wert und belastete den Dax.

Warum ist das wichtig?

  • Dax verzeichnet Verluste, was auf Marktsorgen hinweist.
  • Unternehmen wie Brenntag profitieren von Spekulationen, während andere wie Heidelberg Materials unter Druck stehen.
  • Hohe Gewinnmitnahmen nach positiven Nachrichten deuten auf Unsicherheit im Gesamtmarkt hin.

Wer ist betroffen?

  • Anleger bei Chemiewerten wie Brenntag und BASF
  • Unternehmen Heidelberg Materials
  • Aktionäre von SAP und Infineon

Zahlen/Fakten?

  • Dax am Mittwoch bei 24.603 Punkten, Minus von 0,7 Prozent
  • Euro bei 1,1797 US-Dollar
  • Goldpreis: 4.870 US-Dollar pro Feinunze, -1,6 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Dax könnte weiter unter Druck stehen durch negative Stimmung im Technologie-Sektor
  • Mögliche Gewinnmitnahmen könnten den Markt belasten
  • SAP-Aktie sendet Verkäufeignale, was den Dax weiter fallen lassen könnte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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