Haushaltsausschuss: Regierung will mehr Geld für Raumfahrt

13. November 2025
1 min Lesezeit

Haushaltsausschuss: Regierung will mehr Geld für Raumfahrt

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Erhöhung der Raumfahrtinvestitionen in Berlin

() – soll in den kommenden Jahren noch mehr Geld für die europäische Raumfahrt ausgeben. Das geht aus einem Antrag für die Bereinigungssitzung für den Haushaltsausschuss hervor, über den das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Demnach ist vorgesehen, 273 Millionen Euro zusätzlich aus dem Verteidigungsetat bereitzustellen, um damit vier Projekte zu unterstützen, die die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) plant. Die Mittel sollen aus dem Etatposten „Wehrtechnische Forschung und Erprobung“ fließen.

Bei den Esa-Vorhaben geht es um die Bergung von Satelliten im All, um die Entwicklung von Raumtransportdienstleistungen, um die Entwicklung eines Schwerlastträgersystems und ein Frühwarnsystem für Sonneneruptionen. Der Haushaltsausschuss muss dem am Abend noch zustimmen. Die Projekte seien militärisch „hoch relevant“, heißt es zur Begründung in dem Antrag. Sie leisteten „einen wichtigen technologischen Beitrag“ zur neuen nationalen Weltraumsicherheitsarchitektur und öffnen den Weg für Resilienzmaßnahmen aus und für den Weltraum auf europäischer Ebene.

Nach Angaben des Forschungsministeriums fließt das Geld aus den Sonderschulden, die jenseits der Verschuldungsregeln für die Verteidigung und Sicherheit bereitstehen. Die Esa will Ende November in ihren Ministerrat abhalten. Deutschland ist Gastgeber. Auf dem Treffen legen die 23 Mitgliedstaaten fest, mit wie viel Geld sie die Esa-Projekte unterstützen. Das Geld fließt in der Regel in Form von Aufträgen an nationale Unternehmen zurück.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Haushaltsausschuss am 13.11.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Deutschland plant zusätzliche 273 Millionen Euro für europäische Raumfahrt aus dem Verteidigungsetat bereitzustellen.
  • Projekte umfassen Satellitenbergung, Raumtransportdienstleistungen, Schwerlastträgersystem und Frühwarnsystem für Sonneneruptionen.
  • Haushaltsausschuss muss dem Antrag zustimmen; ESA-Ministerrat trifft sich Ende November in Bremen.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung wichtiger ESA-Projekte zur Verbesserung der Raumfahrtinfrastruktur
  • Stärkung der nationalen und europäischen Weltraumsicherheit
  • Fördermittel fließen in die nationale Wirtschaft zurück durch Aufträge an Unternehmen

Wer ist betroffen?

  • Deutschland
  • Europäische Raumfahrtagentur (ESA)
  • 23 Mitgliedstaaten der ESA

Zahlen/Fakten?

  • 273 Millionen Euro zusätzlich aus dem Verteidigungsetat
  • Unterstützung von vier Projekten der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA)
  • Mittel stammen aus dem Etatposten "Wehrtechnische Forschung und Erprobung"

Wie geht’s weiter?

  • Zustimmung des Haushaltsausschusses abwarten
  • ESA-Ministerrat Ende November in Bremen
  • Festlegung der finanziellen Unterstützung durch Mitgliedstaaten
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