Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Maßnahmen zum Kinderschutz in Großbritannien
London () – Großbritannien nimmt die Tech-Riesen Apple und Google bei der Entwicklung von besserer Kinderschutzsoftware in die Pflicht. Der britische Premierminister Keir Starmer sagte am Montag auf der London Tech Week, dass er Apple und Google eine Frist bis September gesetzt habe, um explizite Bilder auf den Mobiltelefonen von Kindern zu blockieren. Andernfalls drohe eine gesetzliche Verpflichtung.
Die Unternehmen müssten Algorithmen zur Nackterkennung oder ähnliche technische Lösungen auf Smartphones und Tablets aktivieren. Diese sollen verhindern, dass Minderjährige Aufnahmen von Geschlechtsteilen machen oder teilen, es sei denn, sie sind als Erwachsene verifiziert.
Großbritannien solle das erste Land der Welt werden, in dem es Kindern unmöglich sei, Nacktbilder aufzunehmen, zu teilen oder anzusehen, so Starmer. Er wies die Haltung zurück, dass dies der unvermeidbare Preis moderner Technologie sei. „Ich lehne das völlig ab, denn Technologie sollte sich den Bedürfnissen der Gesellschaft anpassen, nicht umgekehrt.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute mit Smartphones (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Großbritannien setzt Apple und Google Frist bis September zur Entwicklung von Kinderschutzsoftware.
- Unternehmen müssen Algorithmen zur Nackterkennung auf Mobilgeräten aktivieren.
- Premierminister Starmer möchte, dass Kinder keine Nacktbilder aufnehmen, teilen oder ansehen können.
Warum ist das wichtig?
- Schutz von Kindern vor expliziten Inhalten auf Smartphones
- Verantwortung der Tech-Riesen, Technologien zum Kinderschutz zu entwickeln
- Vorbeugung von unangemessenem Verhalten und Missbrauch durch technische Lösungen
Wer ist betroffen?
- Kinder in Großbritannien
- Tech-Riesen Apple und Google
Zahlen/Fakten?
- Frist bis September für Apple und Google zur Blockierung expliziter Bilder
- Ziel: erstes Land, in dem Kinder keine Nacktbilder aufnehmen, teilen oder ansehen können
- Notwendigkeit von Algorithmen zur Nackterkennung oder ähnlichen Lösungen
Wie geht’s weiter?
- Frist bis September für Apple und Google zur Entwicklung von Kinderschutzsoftware
- Implementierung von Algorithmen zur Nackterkennung auf Mobilgeräten erforderlich
- Andernfalls gesetzliche Verpflichtung in Aussicht gestellt
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