Fregattenprojekt F-126 wird immer teurer

3. März 2026
1 min Lesezeit

Fregattenprojekt F-126 wird immer teurer

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verteidigungsausgaben: Fregattenprojekt F-126 in der Kritik

() – Das umstrittene Fregattenprojekt F-126 wird für den Steuerzahler immer teurer. In ihrer Sitzung an diesem Mittwoch sollen die Haushälter des Bundestags noch einmal knapp 100 Millionen Euro freigeben, so die Vorlage des Finanzministeriums, aus der das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) zitiert.

Die Mittel müssen freigegeben werden, weil trotz des Entzugs eines Auftrags an eine niederländische Werftengruppe Rechnungen aufgelaufen sind. Schon in der vergangenen Woche hatten die Parlamentarier gesperrte Haushaltsmittel in Höhe von 70 Millionen Euro für das Fregattenprojekt freigegeben.

Damit wurden mittlerweile mehr als zwei Milliarden Euro in das Projekt investiert, oder besser gesagt: versenkt. „Das Fregattenprojekt F-126 ist zum Fass ohne Boden geworden“, sagte Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer. Auch die CDU übt Kritik. „Das Projekt F-126 läuft weiterhin völlig aus dem Ruder“, sagte Bastian Ernst (CDU), Berichterstatter der Unionsfraktion für die Marine. „Bis zur Entscheidung bis Ende April, wie es mit F-126 weitergeht, fällt es mir enorm schwer, weiteren Zahlungen zuzustimmen“, so Ernst.

Laut den Grünen gibt es zudem neue Schwachstellen bei der Prüfung der Verteidigungsausgaben. So hat der Bundesrechnungshof das für die Kontrolle des Verteidigungsetats zuständige Team neu aufgestellt. Von den neuen Kontrolleuren, so Schäfer, verfüge nicht ein einziger über Erfahrung im Verteidigungsbereich. Er sei sich sicher, dass auch das neue für den Verteidigungsetat zuständige Team des Rechnungshofs viel zur parlamentarischen Kontrolle beitragen würde, schreibt Grünen-Haushaltspolitiker Schäfer in einem Brief an Rechnungshof-Präsident Kay Scheller.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Kriegsschiffe (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundestags-Haushälter sollen 100 Millionen Euro für Fregattenprojekt F-126 freigeben.
  • Insgesamt wurden mehr als zwei Milliarden Euro in das Projekt investiert.
  • Kritik von Grünen und CDU wegen des unrentablen und problematischen Verlaufs des Projekts.

Warum ist das wichtig?

  • Steigende Kosten des Fregattenprojekts F-126 belasten den Steuerzahler erheblich.
  • Kritische Stimmen aus der Politik weisen auf Missmanagement und Ineffizienz bei der Aufsicht hin.

Wer ist betroffen?

  • Steuerzahler
  • Parlamentarier
  • Bundesrechnungshof

Zahlen/Fakten?

  • Knapp 100 Millionen Euro sollen für das Fregattenprojekt F-126 freigegeben werden.
  • In das Projekt wurden mittlerweile mehr als zwei Milliarden Euro investiert.
  • Bereits 70 Millionen Euro wurden in der vergangenen Woche für das Projekt freigegeben.

Wie geht’s weiter?

  • Freigabe von weiteren 100 Millionen Euro durch den Bundestag.
  • Entscheidung bis Ende April über den Fortgang des Fregattenprojekts F-126.
  • Neue Kontrolleure im Bundesrechnungshof sollen parlamentarische Kontrolle stärken.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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