Fraunhofer-Präsident fordert Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss

12. März 2026
1 min Lesezeit

Fraunhofer-Präsident fordert Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wissenschaft und Forschung in Deutschland

() – Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Holger Hanselka, für angewandte Forschung fordert weitreichende Schutzmaßnahmen, um vor einem massiven Wissensabfluss zu schützen.

Angesichts der geopolitischen Verwerfungen forderte er im „Handelsblatt“ von Bund und Ländern, „verbindlich“ festzulegen, „mit welchen Staaten, Organisationen und Unternehmen und zu welchen Schlüsselthemen eine deutsche Forschungseinrichtung nicht zusammenarbeiten darf“. Wer dagegen verstoße, müsse bestraft werden. „Wir müssen da endlich die nötige Sensibilität entwickeln und umdenken: Wissenschaftsfreiheit bedeutet nicht Beliebigkeit“, sagte Hanselka.

Auf den Vorwurf, innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft nicht ausreichend Wissen zu schützen, reagierte Hanselka mit dem Hinweis: „Unsere Dienstverträge für Institutsleitungen enthalten Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsklauseln.“ Dies gelte auch nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. In einem viel diskutierten Fall geht es um den Wechsel eines Institutsleiters für Nachrichtentechnik zum chinesischen Telekommunikationsunternehmen Huawei.

Dabei gab es nach Informationen des „Handelsblatts“ keine Karenzzeit oder ähnliche Einschränkungen, um einen Wissensabfluss zu verhindern. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte kürzlich angekündigt, chinesische Netzwerktechnik zu ersetzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Holger Hanselka fordert Schutzmaßnahmen gegen Wissensabfluss aus Deutschland.
  • Er verlangt verbindliche Regelungen zur Zusammenarbeit mit bestimmten Staaten und Organisationen.
  • Diskussion um einen Wechsel eines Fraunhofer-Institutsleiters zu Huawei ohne Karenzzeit.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz des deutschen Wissens vor geopolitischen Risiken
  • Notwendigkeit verbindlicher Richtlinien für Forschungspartner
  • Sensibilisierung für die Grenzen der Wissenschaftsfreiheit

Wer ist betroffen?

  • Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland
  • Unternehmen wie Huawei
  • Bund und Länder

Zahlen/Fakten?

  • Holger Hanselka fordert verbindliche Forschungsbeschränkungen
  • Hinweis auf Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsklauseln in Dienstverträgen
  • Fall eines Institutsleiters, der zu Huawei wechselte, ohne Karenzzeit

Wie geht’s weiter?

  • Verbindliche Regelungen für Forschungskooperationen fordern
  • Bestrafung bei Verstößen gegen Wissensschutz
  • Sensibilisierung für Wissenschaftsfreiheit und ihre Grenzen
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