Ex-Ministerin kritisiert Abbau von Umweltstandards beim Straßenbau

11. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Ex-Ministerin kritisiert Abbau von Umweltstandards beim Straßenbau

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Umwelt- und Verkehrspolitik in Berlin

() – Ex-Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) und Swantje Michaelsen, Sprecherin für Verkehrspolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, haben die Beschlüsse der schwarz-roten Koalition zu Infrastrukturprojekten scharf kritisiert.

„Unsere Wasserversorgung und Lebensmittelproduktion werden immer abhängiger von intakten Ökosystemen, aber das ist der amtierenden Bundesregierung offensichtlich völlig egal“, erklärten die Grünen-Politikerinnen am Donnerstag. „Union und SPD wollen eine Blankovollmacht zum hemmungslosen Zubetonieren schaffen – zulasten von Naturschutz und der Einbindung der Menschen vor Ort. Neue Autobahnen und Parkflächen um jeden Preis – was für ein absurder, völlig aus der Zeit gefallener Neubaufetisch, vor allem angesichts des großen Sanierungsbedarfs von Straßen und Brücken.“

In dem vorliegenden Papier von Union und SPD sieht die ehemalige Umweltministerin einen massiven Rückschritt im Umwelt- und Naturschutz. „Wenn man Infrastrukturvorhaben pauschal zum überragenden öffentlichen Interesse erklärt, werden Natur, Klima und Landschaft systematisch in die letzte Reihe gedrängt“, so Lemke und Michaelsen. „Der Abbau von Umweltprüfungen und die Möglichkeit, Eingriffe über Geldzahlungen pauschal freizukaufen, kommt einem modernen Ablasshandel zulasten unserer Lebensgrundlagen gleich.“

Die Grünen-Politikerinnen erklärten, dass schnelle Planung und konsequenter Natur- und Umweltschutz kein Widerspruch seien. „Gute Planung integriert ökologische Belange von Anfang an, statt sie hinterher `wegzukompensieren`.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autobahn-Baustelle (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Steffi Lemke und Swantje Michaelsen kritisieren Beschlüsse der schwarz-roten Koalition zu Infrastrukturprojekten.
  • Sie warnen vor negativen Auswirkungen auf Umwelt- und Naturschutz.
  • Die Grünen-Politikerinnen fordern eine bessere Integration ökologischer Belange in die Planung.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz der Ökosysteme ist essentiell für Wasserversorgung und Lebensmittelproduktion
  • Kritische Haltung gegenüber ungebremstem Infrastrukturausbau auf Kosten von Naturschutz
  • Warnung vor gefährlichem Rückschritt im Umwelt- und Naturschutz durch pauschale Genehmigungen

Wer ist betroffen?

  • Grüne Politikerinnen Steffi Lemke und Swantje Michaelsen
  • Menschen vor Ort
  • Natur- und Umweltschutz

Zahlen/Fakten?

  • Ex-Umweltministerin Steffi Lemke kritisiert Infrastrukturprojekte der schwarz-roten Koalition.
  • Keine konkrete Zahlen oder Fakten im Artikel erwähnt.
  • Keine Angabe.

Wie geht’s weiter?

  • Kritische Stellungnahme der Grünen zu Infrastrukturprojekten
  • Ablehnung von pauschalen Genehmigungen und Ablasshandel
  • Forderung nach integrativer Planung unter Berücksichtigung ökologischer Belange
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