Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Gewalt im öffentlichen Verkehr Rheinland-Pfalz
Landstuhl () – Nach der Prügel-Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat sich nun erstmals der Bundeswehrsoldat, der Erste Hilfe leistete, zu Wort gemeldet. Der tatverdächtige Grieche sei „von Anfang an sehr aggressiv“ gewesen, sagte der 23-jährige Soldat dem Nachrichtenportal „T-Online“. Der Helfer ist Hauptgefreiter in der 4. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken und will nicht mit vollem Namen genannt werden. Seine Kompanie bestätigte, dass er der Ersthelfer in dem Zug war.
Der mutmaßlichen Täter habe bereits während der Ticketkontrolle mehrfach gesagt, dass er Kampfsporterfahrung habe, sagte der Hauptgefreite, der nach eigenen Angaben nur wenige Reihen hinter dem Tatverdächtigen saß: „Der Täter setzte mehrere Schläge gezielt in Richtung des Kopfes des Zugbegleiters.“
Nach der Prügel-Attacke habe er gemeinsam mit einem weiteren Mann Erste Hilfe geleistet und den Zugbegleiter Serkan C. in die stabile Seitenlage gebracht. Zunächst habe C. noch geatmet, kurz vor der Ankunft im Bahnhof Homburg aber habe seine Atmung ausgesetzt: „Er hatte plötzlich keinen Puls mehr“, so der 23-jährige Soldat, der seit Juni 2024 bei der Bundeswehr ist. Dann hätten Polizisten die weiteren Rettungsmaßnahmen übernommen.
„Bei der Bundeswehr beschäftigen wir uns oft mit Vitalzeichen und Erster Hilfe, damit wir in Stresssituationen sicher handeln können. Ich habe mich einfach an das gehalten, was ich gelernt habe“, sagte der Soldat. „Für mich ist es generell selbstverständlich, Menschen in Not zu helfen. Es sollte bei jedem so sein, dass man gegenseitig aufeinander achtet. Ich würde zu 100 Prozent wieder so handeln.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundeswehrsoldat leistete Erste Hilfe nach Prügelattacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz.
- Tatverdächtiger war während der Ticketkontrolle aggressiv und erwähnte Kampfsporterfahrung.
- Zugbegleiter atmete zunächst, aber sein Puls setzte kurz vor Ankunft im Bahnhof Homburg aus.
Warum ist das wichtig?
- Förderung von Erste-Hilfe-Kompetenzen in der Bevölkerung
- Erhöhung des Bewusstseins für die Solidarität und gegenseitige Hilfe in Notfällen
- Wichtigkeit des schnellen Handelns in potenziell lebensbedrohlichen Situationen
Wer ist betroffen?
- Zugbegleiter Serkan C.
- Bundeswehrsoldat, Hauptgefreiter in der 4. Kompanie
- Tatverdächtiger (Grieche)
Zahlen/Fakten?
- Täter hatte Kampfsporterfahrung
- Zugbegleiter Serkan C. hatte kurz vor Ankunft keinen Puls mehr
- Soldat seit Juni 2024 bei der Bundeswehr
Wie geht’s weiter?
- Soldat will weiterhin Erste Hilfe leisten und betont die Bedeutung von Hilfe in Notfällen.
- Weitere Ermittlungen zur Tat und möglichen Konsequenzen für den mutmaßlichen Täter stehen bevor.
- Diskussion über Sicherheit im Zugverkehr und Schutz von Mitarbeitern könnte angestoßen werden.
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