DRK-Präsidentin beklagt Defizite im Katastrophenschutz

25. November 2025
1 min Lesezeit

DRK-Präsidentin beklagt Defizite im Katastrophenschutz

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Herausforderungen im Katastrophenschutz Deutschland

() – Das Deutsche Rote Kreuz hält den Katastrophenschutz in für unzureichend. Deutschland sei auf den Fall der Fälle nicht gut genug vorbereitet, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der „Augsburger Allgemeinen“.

„Damit meine ich aber nicht nur die Logistik und die Infrastruktur für den Bevölkerungsschutz, sondern auch die Resilienz in der Bevölkerung selbst.“ Man brauche neben den vielen ausgebildeten ehrenamtlichen Kräften auch eine niederschwellige Qualifizierung der Bevölkerung in der Ersten Hilfe und in Pflegesituationen. „Ein Vorschlag von uns: einmal jährlich ab der 7. Klasse zwei Schulstunden Ausbildung in Wiederbelebung. Das kann Leben retten – wenn Sie, zum Beispiel, wissen, wie Sie bei einem Herzstillstand reagieren müssen, bei dem schnell dauerhafte Schäden entstehen, wenn niemand eine Wiederbelebung durchführt.“ In vielen Ländern seien solche Kurse mit sehr positiven Effekten in den Lehrplänen verankert, in Deutschland leider nicht.

Hasselfeldt sagte weiter, dass es für jeden ratsam sei, einen Vorrat zum Beispiel an Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten für drei Tage, besser für zwei Wochen, zu Hause zu haben. „Weitere Tipps wie eine Kurbeltaschenlampe oder ein Kurbelradio sind auf Vorsorgelisten zu finden. Zudem ist ein Kurs in Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten zu empfehlen“, so die DRK-Präsidentin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katastrophenschutz (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt kritisiert den unzureichenden Katastrophenschutz in Deutschland.
  • Vorschlag für jährliche Erste-Hilfe-Ausbildung ab der 7. Klasse zur Verbesserung der Resilienz.
  • Empfehlung, einen Vorrat an Trinkwasser und Lebensmitteln für Notfälle zu haben.

Warum ist das wichtig?

  • Unzureichende Vorbereitung Deutschlands auf Katastrophen
  • Bedarf an besserer Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe
  • Empfehlung, Notvorräte für den Ernstfall zu Hause zu haben

Wer ist betroffen?

  • Bevölkerung in Deutschland
  • Ehrenamtliche Retter
  • Schüler ab der 7. Klasse

Zahlen/Fakten?

  • Deutschland ist unzureichend auf Katastrophen vorbereitet.
  • Vorschlag: jährlich ab der 7. Klasse zwei Schulstunden Wiederbelebung.
  • Vorrat an Trinkwasser und Lebensmitteln für drei Tage, besser zwei Wochen empfohlen.

Wie geht’s weiter?

  • Einführung von jährlich zwei Schulstunden Ausbildung in Wiederbelebung ab der 7. Klasse
  • Empfehlung für Bevölkerung, Vorräte für mindestens drei Tage, besser zwei Wochen, anzulegen
  • Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen mit Selbstschutzinhalten empfohlen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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