Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftlicher Wandel durch Smartphone-Nutzung in Deutschland
Berlin () – Die Zeit, die die Deutschen an ihren Smartphones verbringen, ist erneut gestiegen. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom haben die Nutzer ihre Geräte im Schnitt 180 Minuten pro Tag im Einsatz – 2024 waren es noch rund 150 Minuten.
Demnach verbringen Jüngere besonders viel Zeit am Gerät. 16- bis 29-Jährige nehmen im Schnitt 216 Minuten pro Tag ihr Smartphone zur Hand, das ist deutlich mehr als ältere Nutzer. In der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es 192 Minuten, bei den 50- bis 64-Jährigen 177 Minuten. Ab 65 Jahren sinkt die tägliche Nutzung spürbar auf 113 Minuten.
Für reine Anrufe fällt die tägliche Nutzungszeit deutlich geringer aus. Im Schnitt wird pro Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert, gemessen an den insgesamt 180 Minuten also nur ein kleinerer Teil. Telefonieren bleibt damit zwar relevant, das Smartphone wird aber vor allem für andere Zwecke genutzt. Wenn es um das Telefonieren per Smartphone geht, sind die Altersunterschiede weniger deutlich ausgeprägt: Bis 64 Jahre bleibt die Gesprächsdauer mit rund einer halben Stunde täglich nahezu konstant. Ab 65 nimmt sie deutlich ab – auf 18 Minuten bei über 65-Jährigen.
Verändert hat sich auch die Art des Telefonierens selbst: Nur noch 56 Prozent halten ihr Smartphone am häufigsten wie einen klassischen Telefonhörer ans Ohr. Fast ebenso verbreitet ist „hands free“, also das Telefonieren mit Kopfhörern oder Headset (48 Prozent), zudem nutzt ein großer Teil meist die Freisprech- bzw. Lautsprecherfunktion (42 Prozent). Und 37 Prozent halten das Smartphone beim Telefonieren in der Regel längs vor den Mund.
Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Nutzer eines Smartphones. Die Befragung fand in den ersten fünf Kalenderwochen 2026 statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute mit Smartphone (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Smartphone-Nutzung in Deutschland ist auf durchschnittlich 180 Minuten pro Tag gestiegen.
- Jüngere Nutzer (16-29 Jahre) verwenden ihre Smartphones im Schnitt 216 Minuten täglich, während ältere Nutzer geringere Zeiten aufweisen.
Warum ist das wichtig?
- Steigende Smartphone-Nutzung zeigt zunehmende digitale Abhängigkeit.
- Jüngere Generationen sind besonders betroffen, was langfristige Auswirkungen auf soziale Interaktionen und Lebensstil haben könnte.
- Veränderung der Kommunikationsgewohnheiten könnte Unternehmen und Marketingstrategien beeinflussen.
Wer ist betroffen?
- Jüngere Nutzer (16-29 Jahre)
- Nutzer im Alter von 30-49 Jahren
- Nutzer ab 65 Jahren
Zahlen/Fakten?
- Durchschnittliche Nutzungszeit von Smartphones in Deutschland: 180 Minuten pro Tag
- 16- bis 29-Jährige: 216 Minuten pro Tag, 30- bis 49-Jährige: 192 Minuten, 50- bis 64-Jährige: 177 Minuten, ab 65 Jahren: 113 Minuten
- Durchschnittliche tägliche Telefonierzeit: 26 Minuten, bei über 65-Jährigen: 18 Minuten
Wie geht’s weiter?
- Weitere Erhebung zur Nutzung von Smartphones in den nächsten Jahren planen
- Zukünftige Trends in der Smartphone-Nutzung analysieren
- Mögliche Auswirkungen auf Kommunikationsverhalten untersuchen
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