Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verteidigungspolitik: Erkundung in Grönland
Berlin () – Die 13 Bundeswehrangehörigen, die sich an einer „Erkundung“ in Grönland beteiligen sollen, fliegen nun erst am Freitag und damit einen Tag später als ursprünglich geplant nach Grönland.
Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte, werden die Bundeswehrangehörigen am Donnerstag zunächst nach Karup in Dänemark fliegen und Freitag dann mit dem dänischen „Erkundungsteam“ und weiteren Partnern gemeinsam nach Grönland. Dies werde mit einem „zivilen dänischen Luftfahrzeug“ erfolgen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums konnte dabei auf Anfrage der zunächst nicht sagen, ob es sich um einen Linienflug oder eine gecharterte Maschine handelt.
Ursprünglich war ein Direktflug von Deutschland nach Grönland mit einem Airbus A400M-Transportflugzeug geplant, daraus wird aber nun nichts. „Aus unserer Sicht ist der gemeinsame Flug ein starkes Zeichen unserer Geschlossenheit“, hieß es zu den neuen Planungen aus dem Ministerium.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bemühte sich am Donnerstag unterdessen, den Vorgang nicht als gegen die USA gerichteten Akt darzustellen. „Russland und China nutzen die Arktis zunehmend militärisch und stellen damit die Freiheit der Verkehrs-, Kommunikations- und Handelswege in Frage“, sagte er. Und weiter: „Die Nato wird dies nicht zulassen und auch weiterhin für die regelbasierte internationale Ordnung eintreten. Entscheidend ist für mich, dass wir uns bei der gemeinsamen Erkundung in Grönland unter dänischer Führung innerhalb der Nato, insbesondere mit unseren US-Partnern, sehr gut abstimmen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feldjäger (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 13 Bundeswehrangehörige fliegen einen Tag später als geplant nach Grönland.
- Statt eines Direktflugs nach Grönland erfolgt die Reise über Karup in Dänemark.
- Verteidigungsminister betont die Zusammenarbeit der NATO in der Erkundung der Arktis.
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für die internationale Zusammenarbeit innerhalb der NATO.
- Stärkung der militärischen Präsenz in der Arktis aufgrund russischer und chinesischer Aktivitäten.
- Symbolisiert Geschlossenheit und gemeinsame Sicherheitsinteressen der Partnerländer.
Wer ist betroffen?
- 13 Bundeswehrangehörige
- dänisches "Erkundungsteam"
- Partner innerhalb der NATO
Zahlen/Fakten?
- 13 Bundeswehrangehörige fliegen einen Tag später nach Grönland.
- Die Abreise erfolgt am Freitag, nach einem Zwischenstopp in Dänemark.
- Ursprünglich war ein Direktflug mit einem Airbus A400M geplant.
Wie geht’s weiter?
- Bundeswehrangehörige fliegen am Freitag nach Grönland
- Zuerst nach Karup in Dänemark, dann gemeinsam mit dänischem Team
- Flugzeugtyp noch unklar, ob Linienflug oder gechartert
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