Bürgergeld-Ausgaben steigen auf 57,1 Milliarden

14. Februar 2026
1 min Lesezeit

Bürgergeld-Ausgaben steigen auf 57,1 Milliarden

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Anstieg der Bürgergeldausgaben 2024

() – Die Bürgergeldausgaben von Bund, Ländern und Kommunen sind im Jahr 2024 auf insgesamt 57,1 Milliarden Euro gestiegen. Das berichtet die „Bild“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf neue Zahlen, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) ermittelt hat.

Demnach erhielt jede der rund 2,9 Millionen Bedarfsgemeinschaften einen durchschnittlichen Betrag von 19.475 Euro pro Haushalt. Der Betrag entspricht rund 1.623 Euro pro Monat und liegt 15 Prozent höher als noch im Jahr 2022. Damals hatte ein Bürgergeld-Haushalt (Hartz-IV-Haushalt) Leistungen in Höhe von durchschnittlich 16.879 Euro erhalten, im Jahr 2023 waren es 18.105 Euro.

Wie die Zeitung weiter schreibt, bildeten die Regelsätze 2024 mit insgesamt 22,06 Milliarden Euro Ausgaben den größten Posten. Für Unterkunft und Heizung wurden 17,46 Milliarden Euro aufgewendet, für Sozialversicherungsbeiträge (Kranken- und Pflegeversicherung) 7,17 Milliarden Euro. Auf Eingliederungsleistungen entfielen 3,68 Milliarden Euro, auf Verwaltungskosten 6,45 Milliarden Euro. Die verbliebenen 260 Millionen Euro waren sonstige Leistungen.

Die höchsten Bedarfsgemeinschaften erhielten in Offenbach mit durchschnittlich 22.277 Euro die meisten Leistungen 2024. Es folgen Groß-Gerau (22.259 Euro) und der Main-Taunus-Kreis (22.255 Euro). Auch (22.027 Euro) und (21.790 Euro) lagen über dem Bundesdurchschnitt. Am unteren Ende der Skala finden sich vor allem ländliche Regionen wie Miesbach (15.736 Euro) und das Oberallgäu (15.984 Euro). Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Jobcenter liegt eine Differenz von 6.541 Euro pro Haushalt und Jahr. Als wesentliche Gründe gelten unterschiedliche Miet- und Wohnkosten, die Zahl der Kinder sowie der Anteil sogenannter Aufstocker.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jobcenter (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bürgergeldausgaben 2024 steigen auf 57,1 Milliarden Euro.
  • Durchschnittliche Leistungen pro Bedarfsgemeinschaft betragen 19.475 Euro.
  • Offenbach hat die höchsten Leistungen mit 22.277 Euro pro Haushalt.

Warum ist das wichtig?

  • Steigerung der Bürgergeldausgaben auf 57,1 Milliarden Euro wichtig für die soziale Absicherung.
  • Durchschnittliche Leistungen pro Bedarfsgemeinschaft zeigen finanzielle Belastungen in verschiedenen Regionen.
  • Unterschiedliche Auszahlungen verdeutlichen regionale Disparitäten und Wohnkosten.

Wer ist betroffen?

  • Bedarfsgemeinschaften in Deutschland
  • Haushalte, die Bürgergeld beziehen
  • Regionen mit unterschiedlichen sozialen Unterstützungsleistungen

Zahlen/Fakten?

  • Bürgergeldausgaben 2024: 57,1 Milliarden Euro
  • Durchschnittliche Leistungen pro Bedarfsgemeinschaft: 19.475 Euro
  • Erhöhung von 15 Prozent im Vergleich zu 2022, 2023: 18.105 Euro

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Anstiege der Bürgergeldausgaben in den kommenden Jahren möglich
  • Mögliche Anpassungen der Regelsätze und Ausgabenverteilung aufgrund steigender Kosten
  • Beobachtung der regionalen Unterschiede in Bedarfsgemeinschaften und deren Leistungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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