Autofahrer standen länger – trotz weniger Staus

5. Februar 2026
1 min Lesezeit

Autofahrer standen länger – trotz weniger Staus

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrssituation in Deutschland 2025

() – Die Stausituation auf Deutschlands Autobahnen hat sich im Jahr 2025 weiter verschärft. Zwar sank die Zahl der registrierten Staus von 516.000 im Jahr 2024 auf rund 496.000 in 2025, die Staustunden stiegen jedoch um rund sieben Prozent an, teilte der ADAC am Donnerstag mit.

Insgesamt waren es 478.000 Stunden nach 448.000 im Vorjahr. Die Gesamtlänge der Staus lag mit 866.000 Kilometern leicht über dem Vorjahreswert von 859.000 Kilometern. Bundesweit entfielen die meisten Staustunden erwartungsgemäß auch auf das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 35 Prozent, gefolgt von mit 13 Prozent und mit 10 Prozent.

Die höchsten prozentualen Zuwächse wurden in und (jeweils rund 30 Prozent mehr als 2024) sowie in Rheinland-Pfalz (plus 19 Prozent) verzeichnet.

Während es im Januar mit rund 25.500 Staustunden relativ ruhig blieb, verdoppelte sich die Zahl im Juli auf knapp 50.000 Stunden. Damit war der Juli der staureichste Monat des Jahres, gefolgt vom Oktober mit knapp 49.000 Staustunden.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Staukilometern. So wurden im Januar infolge eines Wintereinbruchs rund 65.000 Staukilometer registriert, von April bis November waren es durchgehend mehr als 75.000 Kilometer. Die Monate mit Spitzenwerten waren Juli mit 87.000 und Oktober mit 85.000 Staukilometern.

Wie in den Vorjahren zeigte sich im Wochenverlauf das bekannte Muster: Mittwoch und Donnerstag waren auch 2025 die Tage mit den meisten Staustunden. An Montagen waren es deutlich weniger, ebenso freitags. Am geringsten war das Stauaufkommen im Schnitt an den Wochenenden.

Besonders staureiche Tage waren wegen eines Wintereinbruchs der 9. Januar mit einer Gesamtstaulänge von 6.300 Kilometern, der 28. Mai (Tag vor Christi Himmelfahrt, 5.700 km Stau) und der 2. Oktober (Tag vor dem Tag der Deutschen Einheit, 4.900 km Stau).

Der ADAC erwartet für das Jahr 2026 eine moderate Zunahme des Verkehrsaufkommens, die voraussichtlich auch zu mehr Staus führen wird. Auch die dringend erforderlichen umfangreichen Baumaßnahmen zur Modernisierung hunderter maroder Autobahnbrücken würden zusätzliche Verkehrsbehinderungen verursachen. Gleichzeitig seien sie jedoch „alternativlos, um das Autobahnnetz zukunftsfit zu machen“, wie es hieß.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Staugefahr (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Stausituation auf Deutschlands Autobahnen verschärft sich 2025.
  • Staustunden stiegen um sieben Prozent auf 478.000 bei gesunkenen registrierten Staus.
  • Höchste Staustunden in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Warum ist das wichtig?

  • Staus verursachen hohe Zeitverluste für Pendler und Reisende.
  • Wirtschaftliche Auswirkungen durch Verkehrsbehinderungen und Lieferverzögerungen.
  • Notwendigkeit zur Modernisierung der Infrastruktur zur Reduzierung von Staubildungen.

Wer ist betroffen?

  • Autofahrer in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg
  • Verkehrsteilnehmer in Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz
  • Pendler und Reisende auf Deutschlands Autobahnen

Zahlen/Fakten?

  • 496.000 registrierte Staus in 2025, 516.000 in 2024
  • 478.000 Staustunden in 2025, 448.000 in 2024
  • Gesamtlänge der Staus 866.000 Kilometer, Vorjahr 859.000 Kilometer

Wie geht’s weiter?

  • Erhöhung des Verkehrsaufkommens im Jahr 2026 erwartet
  • Weitere Verkehrsbehinderungen durch Baumaßnahmen an Autobahnbrücken
  • Notwendige Modernisierungen zur Zukunftssicherung des Autobahnnetzes
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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