Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Rohstoffverfügbarkeit und Krisenvorsorge
Berlin () – Die SPD fordert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, eine Vorratsliste über die Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe und Materialien zu erstellen.
Der „Bild“ (Dienstagausgabe) sagte Dirk Wiese (SPD), Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, damit solle Mangellagen in Deutschland vorgebeugt werden. „Die sich verschärfende Lage infolge des Iran-Krieges erfordert eine sofortige und dringende Krisenvorsorge im Kanzleramt – durch Befassung im Nationalen Sicherheitsrat oder die Einberufung des Energiesicherheitskabinetts“, sagte Wiese:
„Das Wirtschaftsministerium agiert seit Wochen viel zu zögerlich und muss jetzt endlich klar benennen, wo und wie Engpässe zeitnah entstehen können. Das geht weit über die Lage an den Tankstellen hinaus.“
Wiese machte klar: „Die Krise hat mittlerweile Auswirkungen auf diverse Wirtschaftsbereiche wie die chemische Industrie, die Landwirtschaft, die Versorgung mit Aluminium, auf Wertschöpfungsketten insgesamt und damit auch auf Lebensmittelpreise.“ Der SPD-Politiker fordert: „All diese Bereiche müssen in den Blick genommen werden, um vorbereitet zu sein und vor die Lage zu kommen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dirk Wiese (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD fordert Bundeskanzler Merz auf, Vorratsliste wichtiger Rohstoffe zu erstellen
- Dirk Wiese betont Dringlichkeit der Krisenvorsorge wegen Iran-Kriegs
- Wirtschaftsministerium wird für zögerliches Handeln kritisiert, Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche hervorgehoben
Warum ist das wichtig?
- Vorbeugung von Mangellagen in Deutschland
- Dringende Krisenvorsorge aufgrund geopolitischer Entwicklungen
- Sicherstellung der Versorgung wichtiger Wirtschaftsbereiche
Wer ist betroffen?
- chemische Industrie
- Landwirtschaft
- Wertschöpfungsketten
Zahlen/Fakten?
- Forderung nach Vorratsliste über Rohstoffe und Materialien
- Auswirkungen der Krise auf die chemische Industrie, Landwirtschaft und Lebensmittelpreise
- Notwendigkeit der Krisenvorsorge durch den Nationalen Sicherheitsrat oder das Energiesicherheitskabinetts
Wie geht’s weiter?
- Erstellung einer Vorratsliste über wichtige Rohstoffe und Materialien
- Krisenvorsorge im Kanzleramt durch Nationale Sicherheitsrat-Befassung oder Energiesicherheitskabinetts- einberufung
- Zügige Benennung potenzieller Engpässe durch das Wirtschaftsministerium
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