Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Berlin: Elektronische Patientenakte
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat mit Blick auf Kritik an der elektronischen Patientenakte (ePA) und geringe Nutzungszahlen das Projekt verteidigt und Verbesserungen für Patienten angekündigt.
„Die elektronische Patientenakte ist und bleibt das zentrale Instrument für ein digitales Gesundheitswesen“, sagte Warken der „Rheinischen Post“. „Wir werden die Nutzbarkeit so weiterentwickeln, dass sie für alle Versicherten einen größeren Mehrwert bringt: Neben dem E-Rezept und der Medikationsliste, die bereits fester Bestandteil der Versorgung sind, werden durch die E-Überweisung, die digitale Ersteinschätzung und eine verankerte Terminvermittlung weitere Anwendungen integriert. Dadurch wird die ePA auch für Versicherte attraktiv, die keine lange Krankheitsgeschichte haben“, so Warken.
„Der Zugang zur ePA muss einfacher werden, deshalb werden wir unter Einhaltung hoher Schutzstandards das Authentifizierungsverfahren vereinfachen. Ebenso werden wir die Telematikinfrastuktur als System im Hintergrund in ihrer Komplexität reduzieren, um die Stabilität zu erhöhen. Die Gematik wird als zentraler Akteur dafür mehr Durchgriffsrechte erhalten“, kündigte Warken an. „Damit die breite Nutzung der ePA gelingt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag leisten – auch Krankenkassen und Leistungserbringer“, forderte die Bundesgesundheitsministerin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nina Warken (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt elektronische Patientenakte (ePA) trotz Kritik und niedriger Nutzungszahlen.
- Ankündigung von Verbesserungen und Integration weiterer Anwendungen wie E-Überweisung und digitale Ersteinschätzung.
- Zugang zur ePA wird erleichtert, Authentifizierungsverfahren vereinfacht.
Warum ist das wichtig?
- Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen
- Verbesserung der Nutzung der elektronischen Patientenakte für Versicherte
- Erhöhung der Zugänglichkeit und Stabilität der ePA durch vereinfachte Prozesse
Wer ist betroffen?
- Versicherte
- Krankenkassen
- Leistungserbringer
Zahlen/Fakten?
- Integration von E-Überweisung, digitaler Ersteinschätzung und Terminvermittlung in die ePA
- Vereinfachung des Authentifizierungsverfahrens zum Zugang zur ePA
- Erhöhung der Durchgriffsrechte der Gematik zur Unterstützung der ePA-Nutzung
Wie geht’s weiter?
- Verbesserung der Nutzbarkeit der ePA für alle Versicherten
- Einfacherer Zugang zur ePA durch vereinfachtes Authentifizierungsverfahren
- Integration weiterer Anwendungen wie E-Überweisung und digitale Ersteinschätzung
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