Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Waldzustand in Deutschland 2025: Entwicklungen und Herausforderungen
Berlin () – Der Zustand der deutschen Wälder hat sich im Jahr 2025 stabilisiert, obwohl die Wetterbedingungen ungünstiger als im Vorjahr waren. Das geht aus der aktuellen Waldzustandserhebung des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde.
Demnach hat sich der Kronenzustand im bundesweiten Durchschnitt kaum verändert. Weiterhin ist jeder fünfte Baum gesund. Sowohl bei Laub- als auch bei Nadelbäumen ging die Zahl neu abgestorbener Bäume zurück. Allerdings haben sich die Wälder noch nicht vollständig von den Dürrejahren 2018 bis 2020 erholt.
Bundesminister Alois Rainer (CSU) hob die Bedeutung des Waldes als Heimat und Wirtschaftsfaktor hervor. Er sagte, dass der Umbau hin zu produktiven und artenreichen Mischwäldern sowie eine nachhaltige Waldbewirtschaftung die Zukunft der Wälder sichern. „Besonders der deutliche Rückgang neu abgestorbener Bäume ist ein wichtiges Signal“, so Rainer.
Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2025 zeigen konkret, dass bei der Fichte der Anteil der deutlichen Kronenverlichtung leicht von 39 Prozent auf 38 Prozent gesunken ist, während bei der Buche eine Verbesserung der Kronenverlichtung zu verzeichnen war (Rückgang von 46 auf 38 Prozent). Bei der Kiefer hingegen stieg der Anteil der deutlichen Kronenverlichtung von 24 auf 31 Prozent. Die Eiche zeigte unverändert hohe Werte bei der Kronenverlichtung (51 Prozent). Seit 1984 hat der sichtbare Blatt- und Nadelverlust aller Baumarten zugenommen, und der Vitalitätszustand der Wälder vor den Dürrejahren konnte bisher nicht wieder erreicht werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wald (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zustand der deutschen Wälder hat sich 2025 stabilisiert trotz ungünstiger Wetterbedingungen.
- Jeder fünfte Baum ist gesund; Rückgang neu abgestorbener Bäume.
- Wälder haben sich noch nicht vollständig von Dürrejahren 2018-2020 erholt.
Warum ist das wichtig?
- Stabilisierung des Waldzustands trotz ungünstiger Wetterbedingungen wichtig für Biodiversität und Ökosysteme
- Rückgang neu abgestorbener Bäume signalisiert positive Entwicklung und nachhaltige Bewirtschaftung
- Wald als entscheidender Wirtschaftsfaktor und Lebensraum hat großen Einfluss auf Klimaschutz und natürliche Ressourcen
Wer ist betroffen?
- Baumarten in deutschen Wäldern
- Bundeslandwirtschaftsministerium
- Bundesminister Alois Rainer (CSU)
Zahlen/Fakten?
- Kronenzustand im bundesweiten Durchschnitt hat sich kaum verändert
- Jeder fünfte Baum ist gesund
- Anteil der deutlichen Kronenverlichtung bei Fichte sank von 39% auf 38%, bei Buche von 46% auf 38%, bei Kiefer stieg er von 24% auf 31%, Eiche blieb bei 51%
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung des Umbaus zu produktiven, artenreichen Mischwäldern
- Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung
- Beobachtung des langfristigen Trends bei Kronenverlichtung und Vitalität der Bäume
