US-Außenministerium verhängt Einreiseverbot gegen Ex-EU-Kommissar

24. Dezember 2025
1 min Lesezeit

US-Außenministerium verhängt Einreiseverbot gegen Ex-EU-Kommissar

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: US-Sanktionen gegen EU-Aktivisten in Washington

Washington () – Das US-Außenministerium hat Einreiseverbote gegen den früheren EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sowie gegen vier europäische Aktivisten verhängt.

Die sanktionierten Personen hätten die „organisierten Bemühungen“ angeführt, US-Plattformen dazu zu zwingen, amerikanische Standpunkte „zu zensieren, zu demonetarisieren und zu unterdrücken“, teilte US-Außenminister Marco Rubio mit. Diese „radikalen Aktivisten und als Waffen eingesetzten NGOs“ hätten die Zensurmaßnahmen ausländischer Staaten vorangetrieben.

„Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ihre Einreise, Anwesenheit oder Aktivitäten in den USA potenziell schwerwiegende negative außenpolitische Folgen für die Vereinigten Staaten haben“, so Rubio. Aufgrund dieser Feststellungen habe das Ministerium Maßnahmen ergriffen, um Visabeschränkungen für „Vertreter des globalen Zensur-Industriekomplexes“ zu verhängen.

Breton war in seiner Amtszeit an der Entstehung des „Digital Services Act“ der EU beteiligt, welcher der Trump-Regierung schon lange ein Dorn im Auge ist. Das EU-Gesetz verpflichtet große Technologieplattformen, illegale und schädliche Inhalte zu reduzieren.

Der Franzose kritisierte die Entscheidung scharf. Er stellte in einer Stellungnahme einen Vergleich mit der McCarthy-Ära zu Beginn des Kalten Krieges her. „An unsere amerikanischen Freunde: Zensur findet nicht dort statt, wo ihr denkt“, schrieb er. Die anderen betroffenen Organisationen sprachen unterdessen von einem autoritären Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: US-Fahnen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • US-Außenministerium verhängt Einreiseverbote gegen Thierry Breton und vier europäische Aktivisten.
  • Gründe sind "organisierte Bemühungen" zur Zensur und Unterdrückung von US-Standpunkten.
  • Breton kritisiert Entscheidung als autoritären Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Warum ist das wichtig?

  • Einreiseverbote stärken US-Position gegen internationale Zensurmaßnahmen.
  • Schutz der amerikanischen Meinungsfreiheit vor ausländischem Einfluss.
  • Signal an andere Länder über die Konsequenzen von Zensuraktivitäten.

Wer ist betroffen?

  • Thierry Breton
  • vier europäische Aktivisten
  • Vertreter des globalen Zensur-Industriekomplexes

Zahlen/Fakten?

  • Einreiseverbote für Thierry Breton und vier europäische Aktivisten
  • Maßnahmen aufgrund potenziell schwerwiegender negativer außenpolitischer Folgen
  • Breton beteiligt am "Digital Services Act" der EU

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Sanktionen gegen europäische Akteure möglich
  • Diskussion über Auswirkungen auf EU-US-Beziehungen
  • Reaktion auf Verwerfungen in der digitalen Meinungsfreiheit
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