Justizministerin verurteilt US-Sanktionen gegen "Hate Aid"

24. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Justizministerin verurteilt US-Sanktionen gegen "Hate Aid"

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: USA verurteilt Einreiseverbote in Berlin

() – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die neuen Einreiseverbote der USA verurteilt, die neben dem früheren EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton auch die Geschäftsführerinnen der Organisation „Hate Aid“ betreffen.

„Die Vorwürfe der US-Administration gegen die Geschäftsführerinnen von Hate Aid sind inakzeptabel“, sagte Hubig am Mittwoch. Die Organisation unterstütze Betroffene von rechtswidriger digitaler Hassrede und leiste einen wichtigen Beitrag dazu, dass Persönlichkeitsrechte auch im digitalen Raum geschützt werden. „Das ist zugleich ein Beitrag zur Freiheit und zur Meinungsfreiheit im Netz. Denn wenn Betroffene von Hassrede schutzlos bleiben, dann ist der demokratische Diskurs nicht frei.“

„Wer das als Zensur bezeichnet, stellt unser rechtsstaatliches System falsch dar“, so Hubig. „Hate Aid“ unterstütze Betroffene – aber die Organisation selbst verbiete keine Meinungsäußerungen. „Die Grenzen der Meinungsfreiheit in werden von der Verfassung gezogen, vom demokratisch legitimierten Gesetzgeber – und von einer unabhängigen Justiz. Dabei muss es selbstverständlich bleiben.“

Nach welchen Regeln man in Deutschland und in Europa im digitalen Raum leben wolle, werde nicht in Washington entschieden, fügte die SPD-Politikerin hinzu. „Die Maßnahmen der Trump-Administration zeigen, dass das zivilgesellschaftliche Engagement mächtigen Plattformen unbequem ist.“ Die Geschäftsführerinnen von „Hate Aid“ hätten die Unterstützung und Solidarität der Bundesregierung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stefanie Hubig (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat die neuen Einreiseverbote der USA verurteilt.
  • Die Geschäftsführerinnen von "Hate Aid" sind von diesen Verboten betroffen.
  • Hubig betont die Wichtigkeit von "Hate Aid" im Schutz von Persönlichkeitsrechten und Meinungsfreiheit.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz der Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum ist entscheidend für die Freiheit und Meinungsfreiheit.
  • Zivilgesellschaftliches Engagement wird durch mächtige Plattformen herausgefordert.
  • Positionierung gegen die Einflussnahme fremder Staaten auf Deutschlands Rechte und Gesetze.

Wer ist betroffen?

  • Geschäftsführerinnen der Organisation "Hate Aid"
  • Thierry Breton
  • Betroffene von rechtswidriger digitaler Hassrede

Zahlen/Fakten?

  • Einreiseverbote der USA betreffen Geschäftsführerinnen von "Hate Aid"
  • Organisation unterstützt Betroffene von digitaler Hassrede
  • Hubig verurteilt Vorwürfe der US-Administration als inakzeptabel

Wie geht’s weiter?

  • Unterstützung und Solidarität der Bundesregierung für "Hate Aid"
  • Diskussion über Regeln für den digitalen Raum in Deutschland und Europa
  • Fortsetzung des Engagements gegen digitale Hassrede
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