Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Wende in Ungarn 2026
Budapest () – Péter Magyar hat nach seinem Wahlsieg bei der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntagabend seine Siegesrede gehalten.
„Ungarn, wir haben es geschafft. Die Tisza-Partei und Ungarn haben diese Wahl gewonnen – nicht nur ein bisschen, sondern richtig“, sagte er zu seinen Anhängern bei einer Wahlparty am Donauufer. „Wir haben gemeinsam das Orbán-Regime weggejagt, Ungarn befreit, unsere Heimat wiedergeholt.“
Nach Hochrechnungen des nationalen Wahlbüros käme Magyars Partei Tisza im Parlament auf eine Zweidrittelmehrheit, mit der sie die Verfassung ändern könnte, während Orbán nach 16 Jahren Regierungszeit abgewählt wäre. „Das ist die Legitimation, die wir 3.300.000 Menschen zu verdanken haben“, sagte Magyar. „Ungarn hat Geschichte geschrieben.“
Bei einem Auszählungsstand von 91,90 Prozent der Stimmen kann Tisza derzeit mit 138 der 199 Sitze rechnen. Orbáns Partei Fidesz, die gemeinsam mit dem Regierungspartner KDNP bei der letzten Wahl 135 Sitze gewonnen hatte, würde deutlich verlieren und käme nunmehr auf 54 Abgeordnete. Mi Hazánk Mozgalom steht in der Hochrechnung bei 7 Sitzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Péter Magyar am 12.04.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Péter Magyar hat die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen.
- Seine Partei Tisza erhält voraussichtlich eine Zweidrittelmehrheit im Parlament.
- Orbáns Partei Fidesz wird deutlich geschwächt und verliert Sitze.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Demokratie durch Abwahl des langjährigen Regimes
- Möglichkeit zur Verfassungsänderung mit Zweidrittelmehrheit
- Historische politische Wende für Ungarn
Wer ist betroffen?
- Péter Magyar und die Tisza-Partei
- Wähler von Tisza (3.300.000 Menschen)
- Orbán und die Fidesz-Partei
Zahlen/Fakten?
- Tisza-Partei erhält voraussichtlich 138 der 199 Sitze im Parlament
- Orbán verliert und kommt auf 54 Abgeordnete
- Wahlbeteiligung bei 91,90 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung geplanter Reformen
- Verfassungsänderungen in Angriff nehmen
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