Gesundheitspolitik in Berlin: Linnemann-Kritik
Berlin () – Der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann stößt als designierter Bundesgesundheitsminister auf große Skepsis. Etwas weniger als ein Viertel der Befragten, nämlich 23 Prozent, hält ihn für dieses Amt geeignet, fast die Hälfte (49 Prozent) hält ihn dagegen für ungeeignet, so das Ergebnis einer Umfrage von Forsa für RTL/ntv. Weitere 28 Prozent trauen sich in dieser Frage kein Urteil zu.
Am ehesten sehen erwartungsgemäß die Anhänger von CDU/CSU Linnemann positiv. 42 Prozent halten ihn für geeignet. Vor allem die Anhänger der Linken (71 Prozent) und der AfD (73 Prozent) halten Linnemann als neuen Bundesgesundheitsminister hingegen für ungeeignet.
Auch die geplante Kabinettsumbildung insgesamt stößt nur auf begrenzten Optimismus. Nur eine Minderheit von 25 Prozent der Bevölkerung glaubt, dass die Bundesregierung durch die bereits vorgenommenen und die noch kommenden Neubesetzungen besser arbeiten wird als bisher, rund zwei Drittel (68 Prozent) erwarten keine Verbesserung.
Am ehesten hoffen die Anhänger der CDU/CSU auf einen positiven Effekt. 53 Prozent zeigen sich optimistisch, dass die Bundesregierung nach der Kabinettsumbildung besser arbeiten wird. Bei den Anhängern des Regierungspartners SPD überwiegt mit 60 Prozent die Skepsis, während vor allem bei der AfD die große Mehrheit von 90 Prozent keine Verbesserungen durch die geplante Kabinettsumbildung sieht.
Forsa hatte 1.002 Personen am 24. und 27. Juli befragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Carsten Linnemann am 27.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Der designierte Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann stößt in der Umfrage auf große Skepsis, 49 Prozent halten ihn für ungeeignet
- Auch die geplante Kabinettsumbildung wird nur von einer Minderheit als Verbesserung gesehen, 68 Prozent erwarten keine bessere Arbeit der Bundesregierung
- Befragt wurden 1.002 Personen vom 24. bis 27. Juli von Forsa für RTL/ntv
Warum ist das wichtig?
- Die Umfrage zeigt erhebliche Skepsis gegenüber Carsten Linnemann als designiertem Bundesgesundheitsminister und deutet damit auf mögliche politische Herausforderungen bei der Akzeptanz seiner Rolle im Gesundheitsbereich hin
- Die Erwartungen zur Kabinettsumbildung sind insgesamt überwiegend negativ, was relevant dafür ist, ob Reformen und Änderungen im Regierungsapparat politisch als wirksam wahrgenommen werden
- Die deutlichen Unterschiede zwischen Anhängern der Parteien geben Hinweise darauf, wie stark politische Unterstützung für Gesundheitspolitik künftig parteiabhängig sein könnte
Wer ist betroffen?
- Carsten Linnemann als designierter Bundesgesundheitsminister
- Anhänger der Linken
- Anhänger der AfD
Zahlen/Fakten?
- 23 Prozent halten Carsten Linnemann für geeignet, 49 Prozent für ungeeignet; 28 Prozent trauen sich kein Urteil zu
- 25 Prozent glauben, dass die Bundesregierung nach der Kabinettsumbildung besser arbeiten wird, 68 Prozent erwarten keine Verbesserung
- Forsa befragte 1.002 Personen am 24. und 27. Juli
Wie geht’s weiter?
- Linnemann stößt als designierter Bundesgesundheitsminister auf große Skepsis, nur 23 Prozent halten ihn für geeignet und 49 Prozent für ungeeignet
- Nur 25 Prozent glauben, dass die Bundesregierung nach der geplanten Kabinettsumbildung besser arbeiten wird, 68 Prozent erwarten keine Verbesserung
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