Über 28.000 irreguläre Migranten seit Mai 2025 zurückgewiesen

20. April 2026
1 min Lesezeit

Über 28.000 irreguläre Migranten seit Mai 2025 zurückgewiesen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Grenzkontrollen und Asylpolitik in Deutschland

() – Seit Einführung der erweiterten Grenzkontrollen im Mai 2025 hat die Bundespolizei mehr als 28.000 Menschen an der Einreise nach gehindert. Dies berichtet der Focus unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums. Demnach wurden im Zeitraum von Mai 2025 bis zum 7. April 2026 insgesamt 28.684 irreguläre Migranten an der Grenze abgewiesen. Unter den zurückgewiesenen Personen befanden sich 1.242 Asylsuchende. 1.104 irregulären Migranten wurde die Einreise gestattet, da sie einer vulnerablen Gruppe angehörten, etwa unbegleiteten Minderjährigen.

Die Zahl der Asylanträge, die in diesem Zeitraum in Deutschland gestellt wurden, hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als halbiert. 85.280 Asylerstanträge verzeichnete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) von Mai 2025 bis März 2026 (die Daten für April liegen noch nicht vor). Im Zeitraum von Mai 2024 bis März 2025 registrierte das Bamf 181.337 Asylerstanträge. Das entspricht einem Rückgang von rund 53 Prozent.

Daraus lässt sich schließen, dass die Zahl der neu ankommenden Asylbewerber in Deutschland zwar rückläufig ist, jedoch weiter vielen irregulären Migranten die Einreise gelingt. Zudem ist nicht auszuschließen, dass Personen, die bereits an der Grenze abgewiesen wurden, zu einem späteren Zeitpunkt erfolgreich einreisen und einen Asylantrag stellen. Angaben dazu, wie viele Antragsteller zuvor bereits an der Grenze abgewiesen wurden, liegen dem BMI laut einem Sprecher nicht vor.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Grenzkontrolle (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundespolizei hat über 28.000 Menschen an der Einreise nach Deutschland gehindert.
  • Zahl der Asylanträge ist im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent gesunken.
  • 1.242 Asylsuchende wurden an der Grenze zurückgewiesen.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Asylanträge in Deutschland um über 50 Prozent zeigt veränderte Migrationsdynamik
  • Hohe Zahl abgewiesener irregulärer Migranten verdeutlicht Herausforderungen an der Grenze
  • Notwendigkeit von Grenzkontrollen zur Regulierung der Einreise und zum Schutz vulnerabler Gruppen

Wer ist betroffen?

  • irreguläre Migranten
  • Asylsuchende
  • unbegleitete Minderjährige

Zahlen/Fakten?

  • Mehr als 28.000 Menschen an der Einreise nach Deutschland gehindert seit Mai 2025.
  • 28.684 irreguläre Migranten abgewiesen, darunter 1.242 Asylsuchende.
  • 85.280 Asylerstanträge von Mai 2025 bis März 2026, Rückgang um rund 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Grenzkontrollen zur Eindämmung irregulärer Migration
  • Prüfung von Möglichkeiten zur effektiveren Abweisung und Rückführung abgewiesener Migranten
  • Beobachtung der Entwicklungen bei Asylanträgen und Grenzübertritten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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