Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Politik: Unterstützung für die Ukraine
Berlin () – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat vor dem EU-Rat in Brüssel die EU eindringlich aufgefordert, die geplanten Hilfsgelder für die Ukraine ohne Verzögerung freizugeben. „Die Assets müssen am Donnerstag freigegeben werden – 140 Milliarden an die Ukraine. Wenn dieser Druck nicht kommt, hat Europa versagt, und das wäre eine weitere Katastrophe“, sagte sie dem Magazin Politico.
Strack-Zimmermann warnte zugleich vor überhöhten Erwartungen nach den Berliner Gesprächen. Man sei einem Frieden „zumindest verbal“ nähergekommen, „aber inhaltlich“ nicht – auch weil Wladimir Putin fehle, der „verlautbaren lassen“ habe, dass ihn die Gespräche nicht interessierten.
Territoriale Zugeständnisse erteilte sie eine klare Absage: „Putin hat das Land überfallen und territoriale Ansprüche gestellt. Wenn ihm das gelänge, hätten wir in Europa ein massives Sicherheitsproblem.“ Der Kreml werde militärisch überschätzt, „in seiner Brutalität aber unterschätzt“. Putin versuche zudem, „uns in Europa auseinander zu dividieren“.
Aktuell gehe es ausschließlich um einen Waffenstillstand als Voraussetzung für weitere Gespräche – doch dieser sei „weiter in Sicht, als wir uns vorstellen können“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert die sofortige Freigabe von 140 Milliarden Euro Hilfsgeldern für die Ukraine.
- Sie warnt vor überhöhten Erwartungen an den Frieden und stellt fest, dass Wladimir Putin kein Interesse an den Gesprächen hat.
- Strack-Zimmermann lehnt territoriale Zugeständnisse an Russland ab und betont die Notwendigkeit eines Waffenstillstands.
Warum ist das wichtig?
- Dringlichkeit der finanziellen Unterstützung für die Ukraine betont
- Warnung vor drohenden sicherheitspolitischen Risiken in Europa
- Notwendigkeit eines Waffenstillstands für weitere Verhandlungen unterstrichen
Wer ist betroffen?
- Ukraine
- Europa
- Wladimir Putin
Zahlen/Fakten?
- 140 Milliarden Euro an Hilfsgeldern für die Ukraine gefordert
- Warnung vor überhöhten Erwartungen nach Berliner Gesprächen
- Betonung des Drucks auf Europa, um versagen zu vermeiden
Wie geht’s weiter?
- EU-Rat soll Hilfsgelder für die Ukraine freigeben
- Druck auf Europa muss erhöht werden
- Waffenstillstand als Voraussetzung für weitere Gespräche erforderlich
- Ministerium: Tatverdächtiger aus Ulm war ausreisepflichtig - 15. Januar 2026
- Grönland: Union wirft Trump "Imperialismus in Reinform" vor - 15. Januar 2026
- Pistorius nennt Zeitpunkt von Erkundungsmission in Grönland Zufall - 15. Januar 2026
