Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Berlin: Zuckersteuer-Diskussion
Berlin () – Der Deutsche Städtetag fordert, die geplanten Einnahmen von 450 Millionen Euro aus der ab 2028 vorgesehenen Zuckersteuer auf Cola, Limo und andere Getränke an die Kommunen weiterzuleiten.
Das berichtet die „Rheinische Post“. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt sagte der Zeitung, die Städte begrüßten die Steuer grundsätzlich. Mit den Einnahmen aus der Zuckersteuer könnten Beratungsangebote der kommunalen Gesundheitsdienste in Stadtteilen, Schulen und Kitas ausgebaut und Sport- und Bewegungsangebote für junge Menschen gefördert werden.
Schuchardt ergänzte, Gesundheitsprävention für Kinder und Jugendliche finde vor Ort statt. Zuckerhaltige Lebensmittel seien Treiber von Krankheiten wie Adipositas und Diabetes. „Von den Auswirkungen sind zuerst die kommunalen Sozial- und Gesundheitssysteme betroffen“, betonte der Hauptgeschäftsführer.
Die schwarz-rote Koalition hatte die Einführung einer Zuckersteuer im Rahmen der geplanten Gesundheitsreform vereinbart, um damit die Krankenkassen zu entlasten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Süßigkeiten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutscher Städtetag fordert Weiterleitung der Zuckersteuer-Einnahmen an Kommunen
- Einnahmen sollen Gesundheitsdienste und Sportangebote für junge Menschen fördern
- Zuckerhaltige Lebensmittel fördern Krankheiten wie Adipositas und Diabetes
Warum ist das wichtig?
- Einnahmen aus der Zuckersteuer können kommunale Gesundheitsangebote stärken
- Förderung von Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung von Krankheiten wie Adipositas und Diabetes
- Entlastung der kommunalen Sozial- und Gesundheitssysteme durch finanzielle Mittel
Wer ist betroffen?
- Kommunen
- Kinder und Jugendliche
- Sozial- und Gesundheitssysteme
Zahlen/Fakten?
- Geplante Einnahmen von 450 Millionen Euro aus Zuckersteuer ab 2028
- Gesundheitsprävention für Kinder und Jugendliche findet vor Ort statt
- Zuckerhaltige Lebensmittel als Treiber von Krankheiten wie Adipositas und Diabetes
Wie geht’s weiter?
- Einnahmen aus Zuckersteuer sollen an Kommunen weitergeleitet werden
- Ausbau von Beratungsangeboten der kommunalen Gesundheitsdienste geplant
- Förderung von Sport- und Bewegungsangeboten für junge Menschen
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