SPD kritisiert neue AfD-Strategie des Familienunternehmer-Verbands

24. November 2025
1 min Lesezeit

SPD kritisiert neue AfD-Strategie des Familienunternehmer-Verbands

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Kontroversen um AfD-Gespräche in Berlin

() – Die Entscheidung des Familienunternehmer-Verbands, sich für Gespräche mit der AfD nicht zu verschließen, stößt auf scharfe Kritik. Eine Partei, die als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft sei, könne kein normaler Gesprächspartner sein, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, dem „Handelsblatt“. „Nur weil gerade viele Menschen, auch aus Frust gegenüber anderen Parteien, der AfD ihre Stimme geben, ist das kein Grund für eine Normalisierung.“

Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann hatte zuvor dem „Handelsblatt“ gesagt, dass das „Kontaktverbot“ zu AfD-Bundestagsabgeordneten mit dem jüngsten Parlamentarischen Abend am 8. Oktober aufgehoben worden sei. Man müsse die Partei politisch stellen. Roloff sagte, die AfD lasse sich nicht durch eine Einladung zum Parlamentarischen Abend entzaubern. Stattdessen müsse man die „wirtschaftsfeindliche Politik“ der AfD „laut und fundiert“ kritisieren.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, begrüßte das Vorgehen des Verbands. „Die strukturellen Probleme unseres Landes sind einfach zu groß, als dass man sich mit unsinnigen Brandmauern aufhalten könnte“, sagte er dem „Handelsblatt“. Es brauche jetzt „eine Bündelung der freiheitlichen Kräfte, um aus der Misere zu kommen“.

Der CDU-Wirtschaftsrat lehnt Gespräche mit der AfD ab. Die Partei stehe „in deutlichem Widerspruch“ zur freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft. Daher gebe es eine klare Beschlusslage, sagte die Präsidentin des Berufsverbands, Astrid Hamker, dem „Handelsblatt“. „Wir stellen Politikern dieser Partei keine Plattform zur Verfügung.“ Die AfD wäre „nicht gut für die Wirtschaft“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Familienunternehmer-Verband öffnet sich für Gespräche mit der AfD, was Kritik auslöst.
  • SPD-Bundestagsfraktion kritisiert Normalisierung des Kontakts zur AfD.
  • CDU-Wirtschaftsrat lehnt Gespräche mit der AfD ab und sieht sie als konträr zur Sozialen Marktwirtschaft.

Warum ist das wichtig?

  • Normalisierung der AfD könnte extremistische Positionen legitimieren
  • Gespräche mit der AfD gefährden demokratische Grundwerte
  • Kritische Auseinandersetzung mit der AfD ist notwendig für eine funktionierende Demokratie

Wer ist betroffen?

  • Familienunternehmer-Verband
  • SPD-Bundestagsfraktion
  • CDU-Wirtschaftsrat

Zahlen/Fakten?

  • Entscheidung des Familienunternehmer-Verbands, Gespräche mit AfD nicht abzulehnen, stößt auf scharfe Kritik
  • Kontaktverbot zu AfD-Bundestagsabgeordneten am 8. Oktober aufgehoben
  • CDU-Wirtschaftsrat lehnt Gespräche mit AfD ab, klare Beschlusslage

Wie geht’s weiter?

  • Kritik an der Normalisierung von Gesprächen mit der AfD
  • Notwendigkeit, die AfD's wirtschaftsfeindliche Politik laut und fundiert zu kritisieren
  • Ablehnung von Gesprächen durch den CDU-Wirtschaftsrat
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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