Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Warnungen aus Berlin
Berlin () – Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, warnt angesichts der Haushaltslage vor steigenden Steuern. „Ab 2029 spätestens ist der Haushalt nicht ausfinanziert“, sagte Schnitzer der „Bild am Sonntag“.
„Was fällt der Regierung ein, um diese Lücke zu schließen? Natürlich setzt man stark auf Wachstum, aber das Wachstum müsste dann schon sehr hoch ausfallen.“ Das sei nicht realistisch: „Strukturreformen im Bereich Gesundheit und Rente reichen nur, um den Kostenanstieg zu begrenzen. Das wird nicht zu weniger Kosten führen. Es ist völlig unrealistisch, davon auszugehen, dass man hier die Kosten senken kann.“
Schnitzer erklärte, warum den Steuerzahlern die hohen Ausgaben der nächsten Jahre teuer zu stehen kommen könnten: „Ich bin gespannt, ob die Regierung die eine oder andere neue Maßnahme wieder kassiert – oder vielleicht sogar die Steuern erhöht. Ich vermute, dass die Regierung irgendwann darüber nachdenken muss.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Monika Schnitzer (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Monika Schnitzer warnt vor steigenden Steuern ab 2029 aufgrund einer nicht ausfinanzierten Haushaltslage.
- Strukturreformen im Gesundheits- und Rentenbereich werden nur den Kostenanstieg begrenzen, nicht senken.
- Es wird erwartet, dass die Regierung über Steuererhöhungen nachdenken muss.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor steigenden Steuern wegen defizitärem Haushalt ab 2029
- Notwendigkeit hoher Wachstumsraten für Haushaltssanierung als unrealistisch eingeschätzt
- Mögliche Steuererhöhungen aufgrund hoher zukünftiger Ausgaben anvisiert
Wer ist betroffen?
- Steuerzahler
- Regierung
- Bürger
Zahlen/Fakten?
- Ab 2029 ist der Haushalt nicht ausfinanziert.
- Strukturreformen im Bereich Gesundheit und Rente können nur Kostenanstieg begrenzen.
- Mögliche Steuererhöhungen wegen hoher Ausgaben der nächsten Jahre.
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung neuer Maßnahmen der Regierung
- Mögliche Steuererhöhungen
- Notwendigkeit hoher Wachstumsraten
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