Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Schleswig-Holstein: Zuckersteuer geplant
Kiel () – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will im ersten Quartal des neuen Jahres eine Gesetzesinitiative zur Einführung einer bundesweiten Zuckersteuer auf den Weg bringen. Zudem soll ein entsprechender Antrag auch beim Bundesparteitag der CDU im Februar eingebracht werden, sagte er der „Welt“.
„Eine Zuckersteuer ist politisch und ökonomisch längst geboten, weil zu starker Zuckerkonsum erhebliche gesundheitliche Probleme und damit auch enorme gesellschaftliche Kosten verursacht“, so Günther. „Lieber wäre es mir, wenn wir das ohne staatliche Regulierung hinbekämen – aber so weit sind wir offenbar noch nicht.“ Seine Landesregierung werde deshalb „im ersten Quartal des kommenden Jahres eine Bundesratsinitiative“ ergreifen.
Der Kieler Regierungschef verteidigte zudem das von seiner Landesregierung in der vorigen Woche vorgestellte neue schleswig-holsteinische Radikalen-Gesetz, nach dem Bewerber für den öffentlichen Dienst künftig regelhaft vom Verfassungsschutz überprüft werden sollen. „Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, übernimmt besondere Verantwortung. Deshalb ist es richtig, dass wir sehr genau hinschauen, ob diejenigen, die hoheitliche Aufgaben übernehmen, fest auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen“, sagte Günther. „Die Regelanfrage ist eine selbstverständliche Vorsorge gegen jede Form von Extremismus – egal aus welcher Richtung. Unser Ziel ist es, den öffentlichen Dienst zu schützen und das Vertrauen in staatliches Handeln zu stärken.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Daniel Günther plant eine Gesetzesinitiative zur Einführung einer bundesweiten Zuckersteuer im ersten Quartal des neuen Jahres.
- Ein entsprechender Antrag wird beim Bundesparteitag der CDU im Februar eingebracht.
- Die schleswig-holsteinische Landesregierung verteidigt ein neues Radikalen-Gesetz zur Überprüfung von Bewerbern im öffentlichen Dienst durch den Verfassungsschutz.
Warum ist das wichtig?
- Einführung einer Zuckersteuer zielt auf Reduzierung von Gesundheitsproblemen und gesellschaftlichen Kosten.
- Erhöhung der staatlichen Regulierung zur Bekämpfung von übermäßigem Zuckerkonsum ist notwendig.
- Verfassungsschutzüberprüfungen für öffentliche Dienstleister fördern das Vertrauen in staatliche Institutionen.
Wer ist betroffen?
- Verbraucher von zuckerhaltigen Produkten
- Beschäftigte im öffentlichen Dienst
- Personen, die aufgrund von Extremismus überprüft werden
Zahlen/Fakten?
- Einführung einer bundesweiten Zuckersteuer im ersten Quartal 2024 angestrebt
- Antrag beim Bundesparteitag der CDU im Februar
- Radikalen-Gesetz für öffentliche Dienstbewerber mit Verfassungsschutzüberprüfung
Wie geht’s weiter?
- Gesetzesinitiative zur Einführung einer bundesweiten Zuckersteuer im ersten Quartal 2024
- Antrag beim Bundesparteitag der CDU im Februar
- Umsetzung der Regelanfrage für Bewerber im öffentlichen Dienst zur Überprüfung durch den Verfassungsschutz
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