Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa
Berlin () – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Thomas Röwekamp (CDU), hat angesichts der US-Ankündigung eines Truppenabzugs von 5.000 Soldaten zu Gelassenheit aufgerufen und zugleich von einem Weckruf gesprochen.
„Sicherheitspartnerschaft ist kein Deal und die Nato kein Basar. Deshalb sind die dauernden Provokationen des amerikanischen Präsidenten inakzeptabel“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“. Ein möglicher Abzug von US-Truppen in der angekündigten Größenordnung aus Deutschland sei jedoch kein Grund zur Panik, aber ein weiterer Weckruf, so der CDU-Verteidigungspolitiker.
„Für Deutschland bedeutet das vor allem mehr Verantwortung. Wir sollten uns davon nicht irritieren lassen, sondern unsere eigenen Fähigkeiten entschlossen stärken“, so Röwekamp. Europa müsse sicherheitspolitisch auf eigenen Beinen stehen – diesen Kurs habe man eingeschlagen. Deutschland übernehme diese Verantwortung und werde die konventionellen US-Fähigkeiten schrittweise und mit den europäischen Nato-Partnern übernehmen, sagte Röwekamp.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thomas Röwekamp (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thomas Röwekamp äußert Gelassenheit zum US-Truppenabzug von 5.000 Soldaten.
- Er nennt die Situation einen Weckruf für mehr Verantwortung Deutschlands in der Sicherheitspolitik.
- Deutschland soll seine eigenen Fähigkeiten stärken und die konventionellen US-Fähigkeiten schrittweise übernehmen.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheitsverantwortung Deutschlands erhöhen
- Eigenständige sicherheitspolitische Fähigkeiten ausbauen
- Weckruf zur Stärkung der europäischen NATO-Partnerschaft
Wer ist betroffen?
- Thomas Röwekamp (CDU)
- Deutschland
- europäische Nato-Partner
Zahlen/Fakten?
- 5.000 Soldaten Abzug aus Deutschland angekündigt
- Sicherheitspartnerschaft als keine Handelsbeziehung bezeichnet
- Deutschland soll eigene Fähigkeiten stärken und Verantwortung übernehmen
Wie geht’s weiter?
- Stärkung eigener Fähigkeiten in der Sicherheitspolitik
- Verantwortung Deutschlands und Europas betonen
- Zusammenarbeit mit europäischen NATO-Partnern ausbauen
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