Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Hessen: IP-Adressenspeicherung im Fokus
Wiesbaden () – Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat das Gesetz zur IP-Adressenspeicherung, das in einem Referentenentwurf vorliegt, als „dringend nötig“ bezeichnet.
„Es ist richtig und dringend nötig, dass die Bundesregierung jetzt ein Gesetz auf den Weg bringt, mit dem Internetanbieter IP-Adressen künftig drei Monate lang speichern müssen“, sagte Rhein den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. „Denn ohne die Möglichkeit, IP-Adressen zu speichern, bleibt die Identität der Täter im digitalen Raum im Dunkeln.“
„Viele schreckliche Verbrechen bleiben unaufgeklärt, die Täter kommen straffrei davon. Für mich ist klar: Datenschutz darf kein Täterschutz sein. Kinderschänder haben kein Recht auf Datenschutz.“ Rhein ist einer der stärksten Fürsprecher für eine IP-Adressenspeicherung und hatte sich in einer Bundesratsinitiative vehement für eine bessere Strafverfolgung im Netz eingesetzt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Boris Rhein (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Boris Rhein bezeichnet das Gesetz zur IP-Adressenspeicherung als "dringend nötig".
- Er fordert die Bundesregierung auf, Internetanbietern die Speicherung von IP-Adressen für drei Monate zu ermöglichen.
- Rhein sieht im Datenschutz keinen Schutz für Täter von Verbrechen im digitalen Raum.
Warum ist das wichtig?
- Ermöglicht Aufklärung von Verbrechen im digitalen Raum
- Stärkung der Strafverfolgung gegen Täter
- Trennung zwischen Datenschutz und Täterschutz
Wer ist betroffen?
- Internetanbieter
- Täter im digitalen Raum
- Gesellschaft insgesamt
Zahlen/Fakten?
- IP-Adressen sollen künftig drei Monate lang gespeichert werden
- Boris Rhein bezeichnet das Gesetz als "dringend nötig"
- Forderung: Datenschutz darf kein Täterschutz sein
Wie geht’s weiter?
- Bundesregierung soll Gesetz zur IP-Adressenspeicherung auf den Weg bringen
- IP-Adressen sollen künftig drei Monate lang gespeichert werden
- Stärkere Strafverfolgung im digitalen Raum anstreben
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