Revanchismus-Vorwurf aus Moskau – Empörung in Berlin

4. Februar 2026
1 min Lesezeit

Revanchismus-Vorwurf aus Moskau – Empörung in Berlin

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Spannungen zwischen Russland und Deutschland

/Moskau () – Der vom russischen Außenministerium gegen erhobene Vorwurf des „Revanchismus“ stößt in Berlin parteiübergreifend auf Empörung.

„Es ist bizarr, dass ein Vertreter eines imperialistischen Regimes, welches schlimmste Kriegsverbrechen begeht, die Unterstützung europäischer Staaten für die bei ihrer Selbstverteidigung mit haltlosen Revanchismusvorwürfen zu diffamieren versucht“, sagte der Grünen-Politiker Anton Hofreiter, der im Bundestag den EU-Ausschuss leitet, der „Süddeutschen Zeitung“. Deutschland unterstütze die Ukraine „in ihrem Kampf gegen die russische Aggression und in ihrer Orientierung hin zur Europäischen Union, welche die russische Regierung verhindern will“. Der Vorwurf sei inakzeptabel und füge sich ein „in eine Reihe diffamierender Aussagen der russischen Regierung gegenüber deutschen und europäischen Politikern“.

Ähnlich äußerte sich der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU). „Die russischen Ablenkungsversuche erreichen immer neue Absurditäten“, sagte er. Deutschland könne „eben wegen seiner Geschichte nicht wegschauen, wenn in Europa gemordet wird“. Die Ukrainer hätten während des Zweiten Weltkriegs zu den größten Leidtragenden der NS-Verbrechen gehört.

Die deutsche Regierung habe „aufgehört, den Fakt zu verstecken, dass sie unserem Land gegenüber von der Besessenheit getrieben wird, Revanche für frühere Niederlagen zu nehmen“, hatte das Außenministerium in Moskau zuvor verlautbart. Teil dieses deutschen „Revanchismus“ sei die uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine. Dort kämen 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erneut massenhaft deutsche Waffen gegen russisches Gebiet zum Einsatz. In sei die Bundeswehr bereits stationiert. Sollte die Bundeswehr aber in der Ukraine zum Einsatz kommen, würden die Soldaten – wie andere ausländische Truppen auch – als „legitime Ziele“ bekämpft werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mauer des Kreml in Moskau (Archiv)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,7/5 (10 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Russisches Außenministerium erhebt Vorwurf des "Revanchismus" gegen Deutschland.
  • Berliner Politiker äußern Empörung über die Vorwürfe und verteidigen die deutsche Unterstützung für die Ukraine.
  • Außenministerium in Moskau erklärt, dass Deutschlands Unterstützung für die Ukraine als Teil eines "Revanchismus" angesehen wird.

Warum ist das wichtig?

  • Empörung über russische Vorwürfe des "Revanchismus" in Deutschland
  • Stärkung der Unterstützung für die Ukraine in ihrem Kampf gegen russische Aggression
  • Ablehnung von diffamierenden Aussagen der russischen Regierung

Wer ist betroffen?

  • Deutschland
  • Ukraine
  • Russische Regierung

Zahlen/Fakten?

  • 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs kommen deutsche Waffen gegen russisches Gebiet zum Einsatz
  • Bundeswehr ist bereits in Litauen stationiert
  • Russland bezeichnet Unterstützung Deutschlands für die Ukraine als "Revanchismus"

Wie geht’s weiter?

  • Reaktionen aus Deutschland auf den Vorwurf des "Revanchismus"
  • Fortdauernde Unterstützung der Ukraine durch Deutschland
  • Weitere diplomatische Spannungen zwischen Russland und Deutschland
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss