Reichinnek: Koalition bei Reformen nicht auf gutem Weg

19. Mai 2026
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Reichinnek: Koalition bei Reformen nicht auf gutem Weg

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Kritik an Koalition

() – Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Heidi Reichinnek, rechnet nach dem heutigen Besuch von Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei der SPD-Fraktion nicht mit einer besseren Arbeit der schwarz-roten Koalition.

„Es ist ja nett, dass die Koalitionäre jetzt wieder miteinander reden und sich nicht anschreien – aber nett löst die Probleme im Land nicht“, sagte Reichinnek den Sendern RTL und ntv. Die Koalition sei bei keiner der fünf großen Reformvorhaben Steuern, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Pflege und Rente auf einem guten Weg. „Es kann nicht sein, dass immer die Mehrheit mehr leisten und weniger bekommen soll.“ Proteste auf den Straßen seien dringend notwendig, denn die Regierung fahre jeden Tag neue Angriffe auf die Menschen im Land. „Interessant ist immer, wer den Gürtel enger schnallen soll: Das geht meistens an die Menschen, die diesen Laden überhaupt am Laufen halten.“

Die Linken-Politikerin warnte vor allem bei der Pflege vor Einschnitten. Schon jetzt sei die Lage für die Betroffenen mit monatlichen Kosten von bis zu 3.000 Euro für einen Heimplatz katastrophal. „Wer soll sich das denn leisten?“ Es brauche eine Pflegeversicherung, in die alle einzahlten. Das würde dazu führen, dass die Beiträge sinken könnten und man trotzdem eine Pflege-Vollversicherung hätte. Zur Finanzierung von Reformen brauche es zudem ein Ende der Schuldenbremse und eine Vermögenssteuer.

Mit baldigen Neuwahlen rechnet Reichinnek trotz der Querelen zwischen Union und SPD nicht. Sie glaube, die Koalition wisse, was auf dem Spiel stehe und dass sie eine Verantwortung habe. Ihre Partei sieht sie dennoch regierungsfähig. „Wir sind bereit auf allen Ebenen, etwas dafür zu tun, dass es den Menschen besser geht und wir haben ja auch schon bewiesen, dass wir regieren können.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heidi Reichinnek (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Heidi Reichinnek von den Linken bezweifelt Verbesserungen durch die schwarz-rote Koalition nach dem Besuch von Kanzler Friedrich Merz.
  • Sie kritisiert die unzureichenden Fortschritte in wichtigen Reformbereichen wie Steuern und Pflege und fordert dringend Proteste.
  • Reichinnek warnt vor katastrophalen Kosten in der Pflege und plädiert für eine allgemeine Pflegeversicherung und ein Ende der Schuldenbremse.

Warum ist das wichtig?

  • Notwendigkeit von Protesten gegen Regierungsmaßnahmen
  • Herausforderungen bei großen Reformvorhaben wie Pflege und Rente
  • Forderung nach einer Pflegeversicherung und der Abschaffung der Schuldenbremse

Wer ist betroffen?

  • Die Menschen im Land
  • Pflegebedürftige Personen
  • Menschen mit niedrigem Einkommen

Zahlen/Fakten?

  • 3.000 Euro monatliche Kosten für einen Heimplatz in der Pflege
  • Fünf große Reformvorhaben: Steuern, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Pflege, Rente
  • Forderung nach Pflegeversicherung mit allgemeinen Einzahlungen

Wie geht’s weiter?

  • Proteste auf den Straßen sind notwendig
  • Pflegeversicherung einführen, um Kosten zu senken
  • Ende der Schuldenbremse und Einführung einer Vermögenssteuer fordern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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