Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Berlin: Zuckersteuer-Debatte
Berlin () – Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sieht die Verteuerung von zuckergesüßten Getränken weiter kritisch. Das sagte er der „Rheinischen Post“.
„An meiner kritischen Haltung hat sich nichts geändert“, so der Minister. Zugleich sagte er: „Mir ist wichtig, dass mögliche Einnahmen dann auch gezielt ins Gesundheitswesen fließen.“
Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung auf den Weg gebracht. Sie sieht vor, dass ab dem Jahr 2028 eine Abgabe auf zuckergesüßte Getränke eingeführt werden soll.
Rainer hatte sich immer gegen die seinerzeit noch diskutierte Zuckersteuer ausgesprochen. Der „Rheinischen Post“ sagte er im Dezember des vergangenen Jahres: „Wir brauchen keine Zuckersteuer. Steuererhöhungen stehen auch nicht im Koalitionsvertrag.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Coca Cola in einem Supermarkt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Landwirtschaftsminister Alois Rainer kritisiert die Verteuerung von zuckergesüßten Getränken.
- Das Bundeskabinett plant eine Abgabe auf solche Getränke ab 2028.
- Rainer lehnt eine Zuckersteuer ab und verweist auf bestehende Koalitionsvereinbarungen.
Warum ist das wichtig?
- Verteuerung von zuckergesüßten Getränken könnte gesundheitliche Auswirkungen haben
- Mögliche Einnahmen sollen ins Gesundheitswesen fließen
- Anhaltende Debatte über die Zuckersteuer und deren Notwendigkeit
Wer ist betroffen?
- Verbraucher von zuckergesüßten Getränken
- Gesundheitswesen
- Bundeskabinett
Zahlen/Fakten?
- Abgabe auf zuckergesüßte Getränke ab 2028
- Minister Rainer ist gegen Zuckersteuer
- Steuererhöhungen nicht im Koalitionsvertrag
Wie geht’s weiter?
- Einführung einer Abgabe auf zuckergesüßte Getränke ab 2028
- Weiterhin keine Zuckersteuer geplant
- Einnahmen sollen ins Gesundheitswesen fließen
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